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Erster Warntag in Nordrhein-Westfalen: Um 10 Uhr heulen die Sirenen

Micha­el Schlü­ter, Lei­ter der Leit­stel­le, vor einer Kar­te des Kreis­ge­biets in der Leit­stel­le. (Foto: Hochsauerlandkreis)

Hoch­sauer­land­kreis. Um 10 Uhr heu­len heu­te in ganz NRW und auch im Hoch­sauer­land­keis die Sire­nen. Es han­delt sich dabei um den ers­ten lan­des­wei­ten Pro­be­alarm für alle Warn­mit­tel zur Bevölkerungswarnung.

Mit Ein­füh­rung der Digi­ta­len Alar­mie­rung wer­den der­zeit unter ande­rem alle Sire­nen in den Kom­mu­nen mit neu­er Emp­fangs- und Steue­rungs­tech­nik aus­ge­stat­tet, sodass neben der Alar­mie­rung der ört­li­chen Feu­er­wehr künf­tig auch die Bevöl­ke­rung vor Gefah­ren per Sire­ne gewarnt wer­den kann. Dane­ben ver­fü­gen inzwi­schen alle Feu­er­wehr­leit­stel­len der Krei­se und kreis­frei­en Städ­te in NRW über das modu­la­re Warn­sys­tem „MoWaS“, das u.a. bin­nen kür­zes­ter Zeit Warn­mel­dun­gen auf z.B. die soge­nann­ten „NINA-App“ des Bun­des­am­tes für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe sen­den kann.

„Wir appel­lie­ren an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sich die­se App auf ihr Smart­pho­ne zu laden, um sich selbst, Ver­wand­te und Bekann­te oder ihr Eigen­tum bei grö­ße­ren Scha­de­n­er­eig­nis­sen in Sicher­heit zu brin­gen“, erklärt Brand­amts­rat Micha­el Schlü­ter, Lei­ter der Leit­stel­le für Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst und Kata­stro­phen­schutz des Hochsauerlandkreises.

Probealarm erstmals in NRW zeitgleich

Heu­te um 10 Uhr wird es erst­mals in ganz NRW zeit­gleich einen Pro­be­alarm für alle Warn­mit­tel zur Bevöl­ke­rungs­war­nung geben. „Dabei wer­den die bereits auf den neu­es­ten tech­ni­schen Stan­dard umge­rüs­te­ten Sire­nen eine Minu­te lang mit einem neu­en Pro­be­alarm­ton auf­heu­len, der eine zwei­fach unter­bro­che­ne Kom­bi­na­ti­on aus dem Ent­war­nungs­ton (Dau­er­ton) und dem War­nungs­ton (auf- und abschwel­len­des Heu­len) ist“, so Schlü­ter. Die­ser Warn­tag soll künf­tig tur­nus­mä­ßig wie­der­holt wer­den, damit sich die Bevöl­ke­rung an die Signa­le gewöhnt, um im Ernst­fall zu erken­nen, wann Radi­os und Fern­se­her ein­zu­schal­ten sind, um wei­te­re Infor­ma­tio­nen über Scha­de­n­er­eig­nis­se und Ver­hal­tens­hin­wei­se zu erlangen.

Probemitteilung auf die NINA-App

Par­al­lel wird das Innen­mi­nis­te­ri­um im gan­zen Land eine Pro­be­mit­tei­lung auf die mit der NINA-App aus­ge­stat­te­ten Smart­pho­nes sen­den. In den Krei­sen und Gemein­den dür­fen zur glei­chen Zeit auch wei­te­re Warn­mit­tel wie z.B. Laut­sprech­erfahr­zeu­ge, sozia­le Medi­en und Radio­durch­sa­gen getes­tet wer­den. „Am ers­ten Warn­tag wer­den die Sire­nen flä­chen­de­ckend in den Gebiets­kör­per­schaf­ten Best­wig, Eslo­he und Win­ter­berg sowie teil­wei­se in der Stadt Sun­dern und Bri­lon aus­lö­sen. Wir gehen davon aus, dass bis zum nächs­ten Warn­tag in 2019 der über­wie­gen­de Teil aller Sire­nen im Hoch­sauer­land­kreis mit der neu­en Tech­nik aus­ge­stat­tet sein wird“, so der Lei­ter der Leitstelle.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Bevöl­ke­rungs­war­nung und dem ers­ten Warn­tag in NRW erhal­ten Sie unter www.hochsauerlandkreis.de.

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