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Energiespa®ziergänge als Event in Wohnquartieren

 

Energieberater Dr. Johannes Spruth fotografiert mit der Thermografiekamera. Zusammen mit  Klimaschutzmanager Sebastian Marcel Witte wird er drei Quartiere besuchen. (Foto: oe)
Ener­gie­be­ra­ter Dr. Johan­nes Spruth foto­gra­fiert mit der Ther­mo­gra­fie­ka­me­ra. Zusam­men mit Kli­ma­schutz­ma­na­ger Sebas­ti­an Mar­cel Wit­te wird er drei Quar­tie­re besu­chen. (Foto: oe)

Arns­berg. Mit dem neu­en Jahr gibt es auch eine neue Ener­gie­spar­ak­ti­on in Arns­berg. Sebas­ti­an Mar­cel Wit­te, Kli­ma­schutz­ma­na­ger bei der Stadt Arns­berg, und Dr. Johan­nes Spruth, Ener­gie­be­ra­ter der Ver­brau­cher­zen­tra­le Arns­berg, haben sich zusam­men getan und nen­nen ihre gemein­sa­me Akti­on „Ener­gie­wen­de von Haus zu Haus“. Die­se Son­der­ak­ti­on soll den im letz­ten Jahr im Hüs­te­ner KiQ-Gebiet erfolg­reich gestar­te­ten Energiespa®ziergang mit der seit Jah­ren erfolg­reich ange­bo­te­nen Ener­gie­be­ra­tung der Ver­brau­cher­zen­tra­le ver­knüp­fen und sich dabei in die­sem Jahr auf drei Quar­tie­re kon­zen­trie­ren, die durch Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­haus­be­bau­ung aus den 1950-er bis 1970-er Jah­re gekenn­zeich­net sind, in denen erfah­rungs­ge­mäß ein erheb­li­cher Bedarf an ener­ge­ti­scher Erneue­rung besteht und wo der Eigen­tü­mer in der Regel selbst im Objekt wohnt.

Drei Quartiere in Arnsberg, Bergheim und Wennigloh

Der erste Energiespar)ziergang fand 2014 im KiQ-Quartier in Hüsten Statt. Foto: Stadt Arnsberg)
Der ers­te Energiespar)ziergang fand 2014 im KiQ-Quar­tier in Hüs­ten Statt. Foto: Stadt Arnsberg)

Zum Auf­takt der Akti­on fin­den in den drei aus­ge­wähl­ten Quar­tie­ren Grü­ner Weg/Heveweg in Arns­berg, Sieperstraße/Dreihauser Weg auf Berg­heim sowie Zur Alten Schule/Zum Enker Hof in Wen­nig­loh Energiespa®ziergänge statt. Mit dabei ist eine Wär­me­bild­ka­me­ra, mit der Dr. Spruth Ther­mo­gra­fie­auf­nah­men aus­ge­wähl­ter Häu­ser machen und dis­ku­tie­ren wird. „Gera­de bei älte­ren Häu­sern ver­schafft die Ther­mo­gra­fie vie­le Aha-Effek­te,“ sagt der Ener­gie­be­ra­ter. Wär­me­ver­lus­te aus Heiz­kör­per­ni­schen und Rol­la­den­käs­ten wer­den sofort erkenn­bar, aber manch­mal gibt es auch Über­ra­schun­gen wie schlecht zuge­mau­er­te Fens­ter oder uniso­lier­te Hei­zungs­roh­re im Gemäu­er. Zur bes­se­ren Erkenn­bar­keit wer­den die Energiespa®ziergänge jetzt in der kal­ten Jah­res­zeit und abends um 18.30 Uhr nach Ein­bruch der Dun­kel­heit durchgeführt.

Thermografiekamera zeigt Schwachstellen deutlich

Die Thermografieaufnahme von der Rathausfassade.
Die Ther­mo­gra­fie­auf­nah­me von der Rathausfassade.

Pro Spa­zier­gang kön­nen nur fünf, even­tu­ell sechs Häu­ser ther­mo­gra­fiert wer­den, sagt Dr. Spruth, denn er will sich min­des­tens zehn Minu­ten Zeit für jedes Haus las­sen. Zum Zuge kom­men in allen drei Gebie­ten die Haus­be­sit­zer, die sich als ers­te bei der Ver­brau­cher­zen­tra­le tele­fo­nisch anmel­den (02932 5109705). Bei den Spa­zier­gän­gen sind aber auch alle Nach­barn will­kom­men. Da die Häu­ser in den Quar­tie­ren meist eine sehr ähn­li­che Bau­art hät­ten, könn­te er bei den aus­ge­wähl­ten Häu­sern bei­spiel­haft Pro­ble­me anspre­chen, die auch vie­le ande­re betref­fen, sagt Dr. Spruth. Hans Joa­chim Bömer, Vor­sit­zen­der des Forums Wen­nig­loh, zeig­te sich begeis­tert von der Akti­on, hofft auf ein rich­ti­ges Event im Berg­dorf, auch wenn es kein Frei­bier gebe, aber wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen für alle Anwoh­ner, und for­dert alle auf, mit­zu­kom­men. Alle Haus­ei­gen­tü­mer in den aus­ge­wähl­ten Quar­tie­ren erhal­ten in die­sen Tagen zudem einen Brief von Bür­ger­meis­ter Vogel, in dem er für die Teil­nah­me wirbt. Die Spa­zier­gän­ge star­ten schon in Kür­ze. Los geht es am Mitt­woch, 28. Janu­ar um 18.30 Uhr in Arns­berg. Berg­heim folgt eine Woche spä­ter am 4. Febru­ar, Wen­nig­loh dann am 11. Febru­ar jeweils zu glei­chen Zeit.

Nach 90 Minuten Bestandsprotokoll und Zukunftsfahrplan

Bis Ende Juni kon­zen­triert sich die Ver­brau­cher­zen­tra­le zudem mit ihrer Ener­gie­be­ra­tung vor Ort auf die drei Quar­tie­re. Die 90-minü­ti­ge Bera­tung in den eige­nen vier Wän­den, die Dr. Spruth schon seit lan­gen Jah­ren 100- bis 150-mal im Jahr absol­viert und die dank öffent­li­cher Zuschüs­se nach wie vor nur 60 Euro kos­tet, gibt dem Eigen­tü­mer eine dicke Map­pe an die Hand, die den ist-Zustand der Immo­bi­lie pro­to­kol­liert und Maß­nah­men beschreibt, wie ins­be­son­de­re die Fas­sa­den- und Dach­däm­mung und die Hei­zungs­an­la­ge opti­miert wer­den kön­nen. Es gibt einen Fahr­plan für kurz‑, mit­tel- und lang­fris­ti­ge Maß­nah­men, einen gro­ben Kos­ten­rah­men, eine Schät­zung der erziel­ba­ren Ener­gie­ein­spa­rung und nicht zuletzt einen Über­blick über die För­der­mög­lich­kei­ten. „Es gibt einen gan­zen Zoo von För­der­pro­gram­men, die sich teil­wei­se auch kom­bi­nie­ren las­sen,“ sagt Dr. Spruth. Inter­es­sen­ten für die­ses Ange­bot müs­sen sich auch bei der Ver­brau­cher­zen­tra­le anmel­den. Grund­sätz­lich, so der Ener­gie­be­ra­ter, bestehe das Ange­bot für die Ener­gie­be­ra­tung vor Ort auch in die­sem Jahr für alle Arns­ber­ger, die müss­ten dann mög­li­cher­wei­se aber eini­ge Mona­te Geduld haben, da die drei Quar­tie­re Vor­rang haben.

Fra­gen zum Pro­jekt „Ener­gie­wen­de von Haus zu Haus“, zu den drei Energiespa®ziergängen und auch zum Kli­ma­schutz in Arns­berg all­ge­mein beant­wor­tet Sebas­ti­an Mar­cel Wit­te von der Zukunfts­agen­tur ger­ne unter 02932 201‑1869 oder per Email unter klima@arnsberg.de

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