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Ein­sU unter­zeich­net „Char­ta der Viel­falt“ – heu­te Diver­si­ty-Tag

Foto­col­la­ge der Sun­derner ein­sU-Unter­neh­men zum The­ma Viel­falt.

Sun­dern. Die Char­ta der Viel­falt ist eine deutsch­land­wei­te Arbeit­ge­ber­initia­ti­ve. Sie bringt, so ihr eige­ner Anspruch, die Aner­ken­nung, Wert­schät­zung und Ein­be­zie­hung von Diver­si­ty in der Arbeits­welt vor­an. Mehr als 3000 Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen mit ins­ge­samt 10,4 Mil­lio­nen Beschäf­tig­ten haben die Char­ta der Viel­falt bereits unter­zeich­net und kon­ti­nu­ier­lich kom­men neue hin­zu. So auch die Sun­derner Initia­ti­ve ein­sU, in der 23 hier ansäs­si­ge Unter­neh­men seit nun­mehr fünf Jah­ren auf unter­schied­lichs­ten Ebe­nen für einen bes­se­ren Wirt­schafts­stand­ort Sun­dern arbei­ten.

Viel­falt ist geleb­ter Arbeits­all­tag

„Diver­si­ty, Viel­falt, ist geleb­ter Arbeits­all­tag,“ so Bar­ba­ra Viel­ha­ber, Spre­che­rin der Initia­ti­ve, „sie prägt die Unter­neh­men seit Jahr­zehn­ten.“ So sei es nur selbst­ver­ständ­lich, der bun­des­wei­ten Initia­ti­ve bei­zu­tre­ten und eine auch öffent­lich­keits­wirk­sa­me Char­ta zu unter­zeich­nen. Aus­prä­gun­gen von Viel­falt im Unter­neh­men zeig­ten sich, wo Men­schen unter­schied­li­chen Alters, wo Men­schen mit und ohne Behin­de­rung gemein­sam arbei­ten. Arbeits­wel­ten, in denen die Geschlech­ter­rol­len eben­so wie die eth­ni­sche Her­kunft bzw. Natio­na­li­tät zu Gemein­sam­keit, nicht Tren­nung führ­ten. Aus­prä­gun­gen geleb­ter Viel­falt sei­en nicht zuletzt durch das Mit­ein­an­der der Reli­gio­nen und Welt­an­schau­un­gen, auch von sexu­el­ler Ori­en­tie­rung und Iden­ti­tät in der Gesell­schaft, aber natür­lich auch am Arbeits­platz sicht­bar. „Das zu för­dern, uns als moder­ne, offe­ne Arbeit­ge­ber zu zei­gen, treibt uns an“, ist sich Alex­an­dra Bült­mann-Kel­ler, Geschäfts­füh­re­rin von BK Pro­fil­tech­nik in Sun­dern, sicher, „somit ist es auch ein Weg, um dem Fach­kräf­te­man­gel, der mög­li­chen dro­hen­den Land­flucht jun­ger Men­schen aktiv zu begeg­nen.“

Nicht nur Lip­pen­be­kennt­nis­se

Dass dies nicht nur Lip­pen­be­kennt­nis und die Unter­schrift unter eine Urkun­de ist, zei­gen zwei Aspek­te der ein­sU-Arbeit.

  • Zum dies­jäh­ri­gen Tag der Viel­falt am heu­ti­gen 28. Mai waren die Unter­neh­men zunächst krea­tiv gefragt, soll­te doch eine gro­ße Foto-Col­la­ge ent­ste­hen, die in mög­lichst vie­len Betrie­ben eben Moti­ve mit „Viel­falt in der Arbeits­welt“ doku­men­tiert. Gesagt, getan, und so ent­stand eine tol­le Foto­do­ku­men­ta­ti­on, die mit dem Slo­gan #einsU_Vielfalt ver­öf­fent­licht wird. Schließ­lich soll Viel­falt auf die­sem Weg ja sicht­bar und somit erleb­bar wer­den.
  • Noch kla­rer wird der Anspruch der Unter­neh­mer am Bei­spiel des Pro­jek­tes „Sprach­un­ter­richt“. Alex­an­dra Bült­mann-Kel­ler erläu­tert: „Viel­falt ist nicht etwas, das wir erzeu­gen müs­sen, sie ist da, wir müs­sen sie pfle­gen, für alle klug nut­zen.“ So ist für die vie­len Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund in unse­ren Unter­neh­men das Pro­jekt ent­stan­den, Deutsch-Kur­se in den Arbeits­all­tag zu inte­grie­ren. Unter Anlei­tung von Deutsch­leh­rern wer­den der­zeit mehr als 40 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter fit gemacht für die Anwen­dung der deut­schen Spra­che spe­zi­ell im Arbeits­all­tag. Die Kos­ten hier­für tra­gen jeweils kom­plett die Arbeit­ge­ber.

„Alle sind gefor­dert”

Sehr posi­tiv wer­tet Spre­che­rin Bar­ba­ra Viel­ha­ber auch das jüngst ver­kün­de­te Diver­si­ty-Enga­ge­ment vom Bünd­nis für Viel­falt und Tole­ranz in Sun­dern. „Das Wer­ben für Viel­falt und Offen­heit in unse­rer Gesell­schaft, in unse­rer gesam­ten Stadt Sun­dern for­dert uns alle, in Ver­ei­nen, Orga­ni­sa­tio­nen und Unter­neh­men. Das Bünd­nis leis­tet hier eine sehr wich­ti­ge Arbeit. Wir freu­en uns, dass mit der Char­ta der Viel­falt auch ein­sU die­se Signa­le set­zen kann.“

(Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung ein­sU)

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