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Ein­stim­mig grü­nes Licht für Senio­ren­woh­nen in Allen­dorf

Am Orts­ein­gang von Allen­dorf kann die Senio­ren­wohn­an­la­ge jetzt gebaut wer­den. (Foto: oe)

Allen­dorf. Dop­pelt grü­nes Licht für den Bau der viel dis­ku­tier­ten Senio­ren­wohn­an­la­ge in Allen­dorf. Im Aus­schuss für Stadt­ent­wick­lung beschlos­sen die Poli­ti­ker am Mon­tag abend ein­stim­mig, auf ihre Opti­on zu ver­zich­ten, das bestehen­de Pla­nungs­recht zu ändern und damit dem Bau einen Rie­gel vor­zu­schie­ben. Gleich­zei­tig kün­dig­te Stadt­pla­ner Micha­el Schä­fer an, dass die Stadt­ver­wal­tung noch in die­ser Woche die vor­lie­gen­de Bau­an­fra­ge posi­tiv beschei­den wer­de.

Das passt sich an”

Die vom SUI-Aus­schuss beschlos­se­ne erneu­te Bür­ger­ver­samm­lung in Allen­dorf, die am Don­ners­tag letz­ter Woche statt­ge­fun­den hat­te, konn­te offen­bar letz­te Beden­ken aus­räu­men. Das Allen­dor­fer Rats­mit­glied Hans-Fried­rich Dros­te (CDU) lob­te den über­zeu­gen­den Vor­trag der Archi­tek­tin der Inves­to­ren. „Wir kön­nen zustim­men, denn das Bau­vor­ha­ben wird sich der ört­li­chen Struk­tur anpas­sen”, so Dros­te, der her­vor­hob, dass die Anla­ge nur etwa die Hälf­te der maxi­mal über­bau­ba­ren Flä­che aus­nut­ze, dass es statt eines gro­ßen drei klei­ne­re Bau­kör­per mit einem Ver­bin­dungs­trakt geben wer­de und dass die Trauf­hö­he statt der mög­li­chen 11,5 Meter nur bei 9 Meter lie­ge.

Grü­nes Licht für die Bebau­ung. (Foto: oe)

Da noch gegen zu sein wäre nicht ver­mit­tel­bar”, sag­te SPD-Frak­ti­ons­chef Micha­el Ste­che­le. Gleich­wohl sei die inten­si­ve Dis­kus­si­on wich­tig gewe­sen, denn sie habe Klar­heit gebracht. Sieg­fried Huff (Lin­ke) for­der­te, jetzt aber auch ein Gesamt­kon­zept für alle Senio­ren im Stadt­ge­biet zu erar­bei­ten, denn die neue Anla­ge in Allen­dorf wer­de in Helle­feld oder Lang­scheid wenig an der Situa­ti­on ändern.

Aktu­ell plant der Inves­tor auf dem Gelän­de am süd­li­chen Allen­dor­fer Orts­ein­gang am Ran­des des Parks ca. 24 voll­sta­tio­nä­re Pfle­ge­plät­ze, ca. 50 alters­ge­rech­te und bar­rie­re­freie Woh­nun­gen sowie ca. 12 bis 16 zusätz­li­che Kurz­zeit­pfle­ge­plät­ze und eine ambu­lan­te Tages­pfle­ge. Der Bedarf an Pfle­ge­plät­zen liegt nach Aus­sa­ge des HSK der­zeit bei ca. 135 Plät­zen für Sun­dern, wobei er auf­grund der demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung wei­ter zuneh­men wird.

 

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