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Eine neue Volksbank für das Sauerland – Volksbank Bigge-Lenne und Volksbank Sauerland planen Fusion

Die Volks­bank Big­ge-Len­ne eG und die Volks­bank Sauer­land eG wol­len fusio­nie­ren. Ver­tre­ter sol­len 2022 über einen Zusam­men­schluss ent­schei­den. (Foto: v.l.n.r. Micha­el Grie­se (VB Big­ge-Len­ne), Bernd Grie­se (VB Big­ge-Len­ne), Micha­el Reitz (VB Sauer­land), Andre­as Erme­cke (VB Big­ge-Len­ne), Dr. Flo­ri­an Mül­ler (VB Sauer­land); Quel­le: Volks­bank Sauer­land eG)

Sauer­land. Die Volks­ban­ken Big­ge-Len­ne und Sauer­land wol­len im Jahr 2022 fusio­nie­ren. Das ist das erklär­te Ziel von Vor­stand und Auf­sichts­rat der Volks­ban­ken aus Schmal­len­berg und Arns­berg-Hüs­ten. Hier­über haben die Gre­mi­en der bei­den Häu­ser in der letz­ten Woche eine Absichts­er­klä­rung unter­zeich­net und die Vor­stän­de beauf­tragt, einen Zusam­men­schluss vor­zu­be­rei­ten. Die Beschluss­fas­sung liegt dann im Som­mer 2022 bei den über 600 Mit­glie­der­ver­tre­tern in den jewei­li­gen Vertreterversammlungen.

Langjährige gute Zusammenarbeit als Basis für diesen bedeutenden Schritt

„So eine Ent­schei­dung trifft man nicht von heu­te auf mor­gen.“, so die Vor­stands­mit­glie­der bei­der Ban­ken in der gemein­sa­men Pres­se­mit­tei­lung. „Wir arbei­ten schon seit Jah­ren in vie­len Berei­chen und Pro­jek­ten ver­trau­ens­voll zusam­men, z.B. bei der Ein­füh­rung unse­rer neu­en Ban­ken-IT in 2018, bei gro­ßen Kre­di­ten oder dem Aus­bau unse­rer bei­den Kun­den­ser­vice­cen­ter“, so Micha­el Grie­se, zustän­di­ger Pro­jekt­vor­stand bei der Volks­bank Big­ge-Len­ne eG. In die­ser Zeit habe man sich gut ken­nen­ge­lernt und fest­ge­stellt, dass man vom Geschäfts­mo­dell über die stra­te­gi­sche Aus­rich­tung bis hin zur mensch­li­chen Ebe­ne ein­fach sehr gut zuein­an­der passt, ergänzt Dr. Flo­ri­an Mül­ler, zustän­di­ger Pro­jekt­vor­stand bei der Volks­bank Sauer­land eG. „Und wir haben dabei fest­ge­stellt, dass wir gemein­sam noch mehr für unse­re Mit­glie­der, Kun­den und die hei­mi­schen Unter­neh­men schaf­fen können.“

Eckpfeiler der zukünftigen Bank stehen bereits fest

Die Son­die­rungs­ge­sprä­che ver­lie­fen so kon­struk­tiv, dass man sich auch schon auf Eck­pfei­ler der zukünf­ti­gen Bank ver­stän­di­gen konn­te. Das fusio­nier­te Insti­tut soll den Namen „Volks­bank Sauer­land eG“ tra­gen und sei­nen recht­li­chen Sitz in Schmal­len­berg haben. Recht­lich auf­neh­men­des Insti­tut soll die jet­zi­ge Volks­bank Sauer­land aus Arns­berg-Hüs­ten sein, tech­nisch auf­neh­men­de Bank die Volks­bank Big­ge-Len­ne. Die Vor­stands­sit­ze bleiben
unver­än­dert in Alten­hun­dem, Arns­berg-Hüs­ten, Atten­dorn, Gre­ven­brück, Mesche­de und Schmal­len­berg. Durch die wei­ter­hin dezen­tra­len Dienst­sit­ze soll die regio­na­le Ver­an­ke­rung gewahrt und aus­ge­baut wer­den, so die Pro­jekt­vor­stän­de Dr. Flo­ri­an Mül­ler und Micha­el Grie­se hierzu.

Räum­lich gren­zen die Geschäfts­ge­bie­te der Nach­bar­ban­ken an meh­re­ren Stel­len im Geschäfts­ge­biet anein­an­der, z.B. zwi­schen Fin­nen­trop im Kreis Olpe und Sun­dern im Hoch­sauer­land­kreis oder zwi­schen Win­ter­berg und Ols­berg. Das fusio­nier­te Insti­tut wäre dann in den Krei­sen Olpe und Hoch­sauer­land zuhau­se und betreut rd. 136.000 Kunden,
dar­un­ter über 82 Tsd. Genossenschaftsmitglieder.

Fusionsbedingte Kündigungen und Filialschließungen werden ausgeschlossen

Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter bei­der Genos­sen­schafts­ban­ken wur­den in den letz­ten Tagen über die geplan­te Fusi­on infor­miert. Den Mit­glie­der­ver­tre­tern wur­den die Fusi­ons­ab­sich­ten eben­falls schon mit­ge­teilt, in den nächs­ten Wochen wer­den sie wei­te­re Infor­ma­tio­nen in regio­na­len Ver­tre­ter­aben­den erhal­ten. Klar­heit wur­de bereits geschaf­fen, was die The­men Mit­ar­bei­ter und Filia­len betrifft. Fusi­ons­be­ding­te Kün­di­gun­gen und Fili­al­schlie­ßun­gen wer­den aus­ge­schlos­sen, so die Vor­stän­de der Fusionsbanken.

Positiver Blick in eine gemeinsam starke Zukunft – Morgen kann kommen

Von der neu­en Volks­bank erwar­ten die Vor­stän­de und Auf­sichts­rä­te bei­der Ban­ken eini­ges: Gemein­sam, davon sind die Gre­mi­en über­zeugt, wird man die Her­aus­for­de­run­gen aus den Umbrü­chen in der Ban­ken­land­schaft noch bes­ser bewäl­ti­gen und die Ertrags­kraft auch in Zukunft sichern kön­nen. Das neue Insti­tut soll noch mehr Impul­se und wert­vol­le Bei­trä­ge für die Wei­ter­ent­wick­lung der hei­mi­schen Regi­on geben, so die Gre­mi­en bei­der Ban­ken weiter.

Ent­spre­chend zuver­sicht­lich soll die Fusi­on unter dem Leit­mo­tiv „Mor­gen kann kom­men“ ste­hen, denn, so die Vor­stän­de wei­ter, „hier kom­men zwei gut auf­ge­stell­te und gut funk­tio­nie­ren­de Ban­ken zusam­men. Wir wol­len gemein­sam eine neue star­ke regio­na­le Volks­bank für das Sauer­land schaffen.“

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: Volks­bank Sauer­land eG)

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