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Ein halbes Jahrhundert ohne Führerschein unterwegs

Moosfelde/Hüsten. Einen gewöhn­li­chen Unfall nah­men Poli­zei­be­am­te in Moos­fel­de auf. Die Unfall­auf­nah­me war dann alles ande­re als gewöhn­lich. Ein Unfall­be­tei­lig­ter war, wie sich her­aus­stell­te, über ein hal­bes Jahr­hun­dert ohne Füh­rer­schein unterwegs.

Führerschein angefangen, aber nicht beendet

In der Hein­rich-Klas­mey­er-Stra­ße kam es am Frei­tag gegen 11.30 Uhr zu dem Unfall. Ein 74-jäh­ri­ger Mann aus Hüs­ten stieß in einer Kreu­zung mit dem Wagen einer 34-jäh­ri­gen Frau aus Neheim zusam­men. Bei­de blie­ben unver­letzt. Die ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten nah­men den Unfall auf. Dabei stell­ten sie fest, dass der Mann sei­nen Füh­rer­schein nicht dabei hat­te. Eine Über­prü­fung ergab, dass er gar kei­ne Fahr­erlaub­nis besitzt. Die Poli­zis­ten kon­fron­tier­ten den Mann mit den Erkennt­nis­sen. Der 74-Jäh­ri­ge erzähl­te den Beam­ten, dass er damals in der Leh­re mit dem Füh­rer­schein ange­fan­gen hat­te. Da er zur Bun­des­wehr muss­te, konn­te er den Füh­rer­schein jedoch nicht been­den. Nach Been­di­gung der Wehr­pflicht habe er sei­nen Füh­rer­schein nicht wei­ter­ge­macht. Der Mann war seit­dem ohne Füh­rer­schein unter­wegs. Seit 56 Jah­ren. Gegen den 74-Jäh­ri­gen wur­de nun ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren eingeleitet.

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