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Dop­pel­kon­zert im Golem: „No Wow“ und „Spin My Fate“ live

Die Band „No Wow” aus den Nie­der­lan­den kommt ins Golem. (Foto: Ver­an­stal­ter)

Neheim. Am kom­men­den Frei­tag, 18. Okto­ber gibt es im Golem ein Dop­pel­kon­zert „No Wow“ aus Ensche­de und „Spin My Fate“ aus dem Müns­ter­land sind zu Gast im ehe­ma­li­gen Pen­gel Anton.

Ein Nehei­mer in Hol­land

Niko Dol­le und Stel­le Klaus von No Wow sind dem ein oder ande­ren Nehei­mer bereits bekannt. Sie sind eben­falls Mit­glie­der der Band „Yen­ga”, die man bereits häu­fi­ger im Sauer­land gese­hen hat. Niko Dol­le ist gebür­ti­ger Nehei­mer und ist für das Musik­stu­di­um nach Hol­land gezo­gen. Dort hat sich die Band ken­nen gelernt. Der­zeit ist „No Wow“ vor allem in Hol­land sehr aktiv. Allein in die­sem Jahr haben die dort mehr als 30 Gigs bestrit­ten. An den Wochen­en­den rei­sen sie quer durchs Land, spie­len in Städ­ten wie Ams­ter­dam, Utrecht oder Nij­me­gen. Ihre Home­ba­se ist nach wie vor Ensche­de. Hier wird geprobt und an neu­em Mate­ri­al gear­bei­tet. Ger­ne spie­len sie immer wie­der im Sauer­land. Niko Dol­le  ist es beson­ders wich­tig, eine Brü­cke zwi­schen deut­schen und nie­der­län­di­schen Künst­lern zu bau­en.

„Die Nie­der­län­di­sche Musik­sze­ne unter­schei­det sich schon sehr stark von der Deut­schen. Zum einen ist Eng­lisch wesent­lich stär­ker ver­brei­tet als die Mut­ter­spra­che, zum ande­ren ist die Musik oft expe­ri­men­tel­ler und gewag­ter. In Deutsch­land hin­ge­gen gibt es viel grö­ße­re Spar­ten spe­zi­fi­scher Sze­nen, die sich wun­der­bar orga­ni­sie­ren kön­nen. Hier kön­nen Musi­ker auf bei­den Sei­ten viel von­ein­an­der ler­nen und letzt­end­lich pro­fi­tie­ren,“ so Dol­le.

Die Musik von „No wow” ist rau und unge­stüm. Ein Mix aus Gara­ge Rock, Blues und New Wave. Die Songs gehen gut ins Ohr und in die Bei­ne.  Im Früh­jahr hat die Band ihre ers­te Sin­gle ver­öf­fent­licht. Dabei hat­ten sie die gro­ße Ehre, mit dem Nehei­mer Künst­ler Manu­el Quero zusam­men arbei­ten zu dür­fen.

Brei­ter Sound

„Spin My Fate” ist eine der ganz gro­ßen Bands NRWs und des Müns­ter­lands. Sie ver­kau­fen Kon­zert­sä­le aus und haben bereits mit den Emil Bulls, 4Lyn oder Itchy Poopzkid die Büh­ne geteilt.  Vom Sound her gehen sie in die Alter­na­ti­ve Rock/Metal Rich­tung. Sie haben live einen unglaub­lich brei­ten Sound und sind in jeder Sekun­de Ener­gie gela­den.  Sie wer­den in den nächs­ten Jah­ren mit Sicher­heit an die Erfol­ge der „Donots” oder „Fury In The Slaugh­ter­house” anknüp­fen kön­nen.

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