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DLRG-Prä­si­den­tin ehrt Mar­tin Fin­ke für beson­de­re Ver­diens­te

DLRG-Prä­si­den­tin Anne Feld­mann (l.) und Peter Kai­ser (r.) konn­ten zahl­rei­che Ehrun­gen vor­neh­men. Für beson­de­re Ver­diens­te wur­de Mar­tin Fin­ke (2. V. R.) aus­ge­zeich­net. Die wei­te­ren geehr­ten Mit­glie­der von links: Manu­el Ste­che­le, Klaus Die­ter Till­mann, Juli­an Klu­te, Karl-Josef Fromm, Lui­sa Kratz­mann, Anna Kamp­mann, Eva Kamp­mann, Eme­ly Ole­j­nik. (Foto: DLRG)

Lang­scheid. Auf ein ereig­nis­rei­ches Jahr konn­te der Vor­sit­zen­de der DLRG-Orts­grup­pe Sun­dern, Peter Kai­ser, anläss­lich der Jah­res­haupt­ver­samm­lung zurück­bli­cken. Neben den zahl­reich erschie­nen Mit­glie­dern durf­te er beson­ders die Prä­si­den­tin des DLRG-Lan­des­ver­ban­des Anne Feld­mann begrü­ßen. Sie zeich­ne­te Mar­tin Fin­ke mit dem Ver­dienst­zei­chen in Gold mit Bril­lant der DLRG für her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen aus.

3480 Wach­stun­den am Sor­pe­see

Die DLRG-Orts­grup­pe Sun­dern ist seit vie­len Jahr­zehn­ten unter ande­rem für die Sicher­heit am Sor­pe­see ver­ant­wort­lich. Was­ser­sport­ler und Tou­ris­ten ver­trau­en ins­be­son­de­re an den Wochen­en­den dar­auf, dass die drei Teams der Ret­tungs­sta­ti­on auf dem Zelt­platz 2 im Fall eines Fal­les schnell und kom­pe­tent hel­fen. Ins­ge­samt wur­den 3480 Wach­stun­den geleis­tet. Ers­te Hil­fe-Not­fäl­le auf dem See und am Ufer, Hil­fe­leis­tun­gen für Was­ser­sport­ler in Not­la­gen, geken­ter­te Seg­ler und Sur­fer, aber auch das ein oder ande­re Ruder­boot rufen die 27 Wach­gän­ger und 11 Wach­an­wär­ter auf den Plan. Die Ein­satz­tau­cher kamen zwei Mal zum Ein­satz. Zu den erfreu­li­chen Auf­ga­ben gehört die Beglei­tung von Segel­re­gat­ten. Das Motor­ret­tungs­boot „Stadt Sun­dern“ war in der ver­gan­ge­nen Sai­son von März bis August 115 Stun­den im Dienst.

41 Jugend­schwimm­ab­zei­chen ver­ge­ben

Das zwei­te gro­ße Enga­ge­ment ist die Schwimm­aus­bil­dung. „Vom Nicht­schwim­mer zum Schwim­mer“ wer­den Kin­der im Alter von sechs bis elf Jah­ren über das See­pferd­chen zu den Deut­schen Jugend­ab­zei­chen geführt. Die stän­dig stei­gen­de Zahl von Bade­un­fäl­len unsi­che­rer Schwim­mer belegt die Wich­tig­keit die­ses ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments. Im Jahr 2016 konn­te 22-mal das Deut­sche Jugend­schwimm­ab­zei­chen in Bron­ze, 14-mal in Sil­ber und sogar 5‑mal in Gold ver­ge­ben wer­den. Und nicht weni­ge schwim­men den Weg wei­ter „vom Schwim­mer zum Ret­tungs­schwim­mer“. Mit dem Juni­or Ret­ter Abzei­chen wer­den opti­ma­le Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen für die Vor­be­rei­tung auf die eigent­li­che Königs­dis­zi­plin – den Ret­tungs­schwim­mer. Har­tes Trai­ning und viel Aus­dau­er waren für acht Jugend­li­che erfor­der­lich, um die­ses Abzei­chen zu errei­chen. Mit wei­te­ren Prü­fun­gen erreich­ten neun Nach­wuchs­schwim­mer sogar das Ret­tungs­schwimm­ab­zei­chen in Sil­ber. Sie sind damit voll aus­ge­bil­de­te Ret­tungs­schwim­mer und dür­fen an der Wach­sta­ti­on ein­ge­setzt wer­den. Drei Ret­tungs­tauch­an­wär­ter wer­den für spä­te­re Ein­sät­ze zur­zeit umfas­send aus­ge­bil­det.

Aus­bil­dung im Was­ser. (Foto: DLRG)

Im Fal­le eines Fal­les ste­hen die Ein­satz­kräf­te der DLRG auch im Kata­stro­phen­schutz bereit. Zum Glück wur­de die­se Kom­pe­tenz nicht abge­for­dert, aber geübt wer­den muss es den­noch. Und so betei­lig­te sich die OG Sun­dern an einer Übung des Lan­des­ver­ban­des im Raum Min­den an der Weser. Geübt wur­den ver­schie­de­ne Not­fall­sze­na­ri­en wie Per­so­nen­su­che unter Was­ser und Sach­ber­gun­gen.

Ret­tungs­boot zum Sai­son­start wie­der ein­satz­fä­hig

Fast zum Ende der Wach­sai­son ereil­te die Wach­mann­schaf­ten noch eine Hiobs­bot­schaft – der Motor des Ret­tungs­boo­tes hat­te sei­nen Geist auf­ge­ge­ben. Ein faust­gro­ßes Loch in der Zylin­der­wand bedeu­te­te das tech­ni­sche K.O. für die „Stadt Sun­dern“. Groß­zü­gi­ge Spen­den der Unter­neh­mens­in­itia­ti­ve Ein­sU, der Spar­kas­se Arns­berg-Sun­dern, aber auch zahl­rei­cher Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Rah­men des Stadt­fes­tes schu­fen die finan­zi­el­le Vor­aus­set­zung, damit in der Wach­sai­son 2017 die „Stadt Sun­dern“ wie­der voll ein­satz­fä­hig ist. Die neue Wach­sai­son beginnt am 29. April 2017.

Treue Mit­glie­der geehrt

Geehrt wur­den mit Mit­glieds­eh­ren­zei­chen in Bron­ze für 10 Jah­re Mit­glied­schaft Lou­is Nei­se und Eme­ly Ole­j­nik. Das Mit­glieds­eh­ren­zei­chen in Sil­ber für 25 Jah­re Mit­glied­schaft erhiel­ten Lothar Döp­per und Bene­dikt Har­mann. Das Mit­glieds­eh­ren­zei­chen in Gold für 50 Jah­re Mit­glied­schaft wur­den Karl-Josef Fromm und Wil­fried Klu­te über­reicht. Für beson­de­re Ver­diens­te in der DLRG wur­den Anna Kamp­mann, Eva Kamp­mann, Cari­na Weber, Lui­sa Kratz­mann, Mari­us Cra­mer und Sabri­na Kai­ser mit dem Ver­dienst­ab­zei­chen in Bron­ze aus­ge­zeich­net.

Nur sel­ten wird das Ver­dienst­zei­chen in Gold mit Bril­lant für beson­de­re Ver­diens­te in der DLRG ver­lie­hen. Die­se hohe Aus­zeich­nung über­reich­te die Prä­si­den­tin des DLRG-Lan­des­ver­ban­des West­fa­len, Anne Feld­mann. Sie zeich­ne­te Mar­tin Fin­ke für her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen im und für den Ver­ein aus. Sie freue sich, jeman­den wür­di­gen zu dür­fen, der seit vie­len Jah­ren in den ver­schie­dens­ten Posi­tio­nen inner­halb der Orts­grup­pe und des Vor­stan­des sei­nen Dienst leis­te. Sie gra­tu­lier­te anschlie­ßend allen geehr­ten Mit­glie­dern.

Klaus-Die­ter Till­mann jetzt 2. Vor­sit­zen­der

Felix Kai­ser ver­teil­te die Urkun­den der neu­en im Win­ter bestan­de­nen Boots­füh­rer­schei­ne an Juli­an Klu­te, Manu­el Ste­che­le und Niclas Lux. Somit ist das Ret­tungs­boot nicht nur tech­nisch auf neus­ten Stand, son­dern auch per­so­nell für die Zukunft gerüs­tet. Im Vor­stand gab es eini­ge Ver­än­de­run­gen. 2. Vor­sit­zen­der ist jetzt Klaus-Die­ter Till­mann. Er folg­te Bar­ba­ra Hen­ges­bach, die auf­grund einer Dop­pel­funk­ti­on das Amt über­gab. Juli­an Klu­te über­nimmt von Her­mann-Josef Kru­se die Auf­ga­be des Tauch­war­tes. And­re Rich­ter wur­de als Lei­ter für Ers­te Hil­fe und Sani­täts­we­sen gewählt. Er hat­te die­se Funk­ti­on bis­her kom­mis­sa­risch aus­ge­übt. Der kom­mis­sa­ri­sche Lei­ter Öffent­lich­keits­ar­beit, Manu­el Ste­che­le wur­de ordent­lich in sein Amt gewählt.

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