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Dienst­hün­din „Ilvy” fin­det ver­miss­ten Mann

Die frisch aus­ge­bil­de­te Per­so­nen­spür­hün­din Ilvy. (Foto: Poli­zei)

Arns­berg. Als jetzt ein 78-jäh­ri­ger Mann aus einem Senio­ren­heim als ver­misst gemel­det wur­de, nahm Dienst­hün­din „Ilvy” die Fähr­te auf und führ­te ihre mensch­li­chen Poli­zei­kol­le­gen zu dem unver­letz­ten Seni­or.

An Haus­schu­hen gero­chen

Der an Demenz erkrank­te Mann ver­schwand am Sams­tag gegen 18.30 Uhr aus dem Heim an der Gra­fen­stra­ße. Nach­dem die Poli­zei infor­miert wur­de, lei­te­te die­se direkt die Suche ein. Auch Ilvy wur­de an der Suche betei­ligt. Nach­dem die Mali­nois­hün­din zunächst an einem getra­ge­nen Pull­over und den Haus­schu­hen des Ver­miss­ten rie­chen durf­te, nahm sie vor dem Haus die Fähr­te auf. Der Weg führ­te über die Hen­ze­stra­ße und Cle­mens-August-Stra­ße in Rich­tung Rum­be­cker Stra­ße. Ilvy zog ihren Hun­de­füh­rer wei­ter am Guten­berg­platz und der Ring­stra­ße vor­bei. Die­ser infor­mier­te wäh­rend­des­sen stän­dig die suchen­den Kol­le­gen. Ein Strei­fen­wa­gen konn­te den Mann schließ­lich auf der obe­ren Rum­be­cker Stra­ße fin­den. Der Fund­ort war nur noch etwa 100 Meter von Ilvy ent­fernt.

Lecke­re Beloh­nung ver­dient

Um den Hund nach etwa 1,5 Kilo­me­ter „har­ter Rie­ch­ar­beit” nicht zu ent­täu­schen bzw. „leer­lau­fen zu las­sen”, wur­den die letz­ten Meter bis zum Mann wei­ter gesucht. Ilvy roch zunächst an den bei­den Beam­ten aus dem Strei­fen­wa­gen und setz­te sich anschlie­ßend vor dem gesuch­ten Mann erschöpft hin. Natür­lich hat­te sich Ilvy eine lecke­re Beloh­nung ver­dient. Die­se bekam sie noch vor Ort von ihrem stol­zen Hun­de­füh­rer. Für Ilvy, die erst im Okto­ber die zusätz­li­che Aus­bil­dung zur Per­so­nen­spür­hün­din absol­vier­te, und ihren Dienst­hun­de­füh­rer ist die erfolg­rei­che Suche ein schö­ner Erfolg für das har­te Trai­ning. Der Mann war äußer­lich unver­letzt. Sicher­heits­hal­ber wur­de er an den Ret­tungs­dienst über­ge­ben.

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