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Die Sonne einfangen – Verbraucherzentrale NRW startet Solarstrom-Kampagne

Am Akti­ons­tag zur lan­des­wei­ten Kam­pa­gne „Solarstrom@home“ infor­mier­te die Bera­tungs­stel­le Arns­berg der Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW gemein­sam mit Akti­ons­part­nern in der Nehei­mer Fuß­gän­ger­zo­ne über die Mög­lich­kei­ten zum The­ma „Solar­strom“. (v.l.: Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner; Gerd Stütt­gen, Ver­band Wohn­ei­gen­tum; Susan­ne Mül­ler, Haus und Grund; Cars­ten Peters, Ener­gie­be­ra­ter Ver­brau­cher­zen­tra­le; Domi­nic Senft, Stadt­wer­ke Arns­berg und Lena Her­zog, Ver­brau­cher­zen­tra­le) (Foto: Frank Albrecht– Stadt Arnsberg)

Arns­berg. Als Pri­vat­haus­halt der eige­ne Strom­ver­sor­ger zu wer­den, ist heu­te auf viel­fäl­ti­ge Wei­se mög­lich. Ob mit dem kom­pak­ten Ste­cker-Solar­ge­rät am Bal­kon oder der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf dem Haus­dach. Verbraucher:innen kön­nen aktiv etwas für den Kli­ma­schutz tun, ihren eige­nen Solar­strom nut­zen, unab­hän­gi­ger vom Ener­gie­ver­sor­ger wer­den und dabei lang­fris­tig Geld spa­ren. Wie das geht und was zu beach­ten ist, zeigt die Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW mit ihrer lan­des­wei­ten Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne „Solarstrom@home“.

Großes Potenzial für private Photovoltaikanlagen in NRW

Solar­strom für den Eigen­be­darf pro­du­zie­ren, die Ener­gie­kos­ten sen­ken und aktiv zum Kli­ma­schutz bei­tra­gen. Für Verbraucher:innen in Nord­rhein­West­fa­len bie­ten sich dazu viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten. Aktu­ell wer­den nur drei Pro­zent der Strom­erzeu­gung im bevöl­ke­rungs­reichs­ten Bun­des­land mit Solar­strom abge­deckt. Dabei ent­spricht das Son­nen­po­ten­zi­al in NRW fast der Hälf­te des heu­ti­gen Strom­ver­brauchs im Land. Eine gute Gele­gen­heit für Verbraucher:innen, Teil einer kli­ma­schüt­zen­den Ener­gie­wen­de zu wer­den. Und das Char­man­te dar­an – jede:r kann mit­ma­chen, ob auf dem Bal­kon, der Ter­ras­se oder dem Hausdach.

Aktionsstand in Neheimer Fußgängerzone

Wel­che Mög­lich­kei­ten es gibt, die eige­ne Son­nen­en­er­gie rund um Haus und Woh­nung zu erzeu­gen, haben Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW, Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner, Ver­band Wohn­ei­gen­tum – Kreis­ver­band Arns­berg ‚Haus & Grund Neheim-Hüs­ten und die Stadt­wer­ke Arns­berg beim Akti­on­stand „Solarstrom@home“ in Neheim gezeigt.

Solartechnik für jeden Haushalt

Am Akti­ons­tag kam ein Modell­haus zum Ein­satz, an dem Pho­to­vol­ta­ik­mo­du­le auf dem Dach und Ste­cker­so­lar-Anla­gen an den Bal­ko­nen instal­liert waren. Eben­so war eine Wall­box Bestand­teil des Akti­on­stan­des, die als Lade­sta­ti­on für Elek­tro­fahr­zeu­ge dient. Mit­ma­chen und die Son­ne ins Haus holen kann aber jede:r. „Ste­cker­So­lar­ge­rä­te kön­nen im Regel­fall mit wenig Auf­wand auf­ge­baut und ange­schlos­sen wer­den“, erklärt der Arns­ber­ger Ener­gie­be­ra­ter Cars­ten Peters. „Das Son­nen­kraft­werk für den Bal­kon besteht aus ein bis zwei Stan­dard-Solar­mo­du­len und einem Wech­sel­rich­ter, der den Gleich­strom der Anla­ge in 230-Volt­Wech­sel­strom für den Haus­halt umwan­delt. Kos­ten­punkt pro Modul, Wech­sel­rich­ter und Mon­ta­ge­vor­rich­tung ab 500 Euro. Damit las­sen sich jähr­lich, pro Modul und je nach Stand­ort, 300 Kilo­watt­stun­den Strom erzeu­gen. Bei einem Zwei­per­so­nen­haus­halt ent­spricht das unge­fähr dem Jah­res­ver­brauch einer Spül- oder Waschmaschine“.

Die Zukunft gehört der Sonne und alle können mitmachen

Besitzer:innen von Eigen­hei­men kön­nen sich auf das Haus­dach ihr Son­nen­kraft­werk bau­en las­sen, ihr eige­ner öko­lo­gi­scher Strom­ver­sor­ger wer­den und das Ener­gie­ma­nage­ment im Haus opti­mie­ren. „Bei allen moder­nen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen spielt der Eigen­ver­brauch und damit die Ein­spa­rung von Ener­gie­kos­ten eine zen­tra­le Rol­le. Das Stich­wort ist hier die soge­nann­te Sek­tor­kopp­lung mit den haus­in­ter­nen Schnitt­stel­len Strom, Wär­me und Mobi­li­tät“, erläu­tert Ener­gie­ex­per­te Peters. „Mit dem selbst­er­zeug­ten Solar­strom las­sen sich Bat­te­rie­spei­cher, Wär­me­pum­pe und Elek­tro­heiz­stä­be für Hei­zung und Warm­was­ser­auf­be­rei­tung spei­sen. Eben­so kön­nen über die haus­ei­ge­ne Lade­sta­ti­on das E‑Auto und die E‑Bikes mit der Son­nen­en­er­gie vom eige­nen Dach gela­den werden.“

„Es sind vie­le Bau­stei­ne, die den Kli­ma­schutz in unse­rer Stadt aktiv vor­an trei­ben. Die wei­te­re Nut­zung der Solar­ener­gie bei Pri­vat­haus­hal­ten ist einer davon. Arns­berg strebt im Jahr 2030 die Kli­ma­neu­tra­li­tät an, des­halb wer­be ich für die hier vor­ge­stell­ten Mög­lich­kei­ten, die uns dem Ziel ein gutes Stück näher brin­gen kön­nen. Ich bin sicher, dass wir dafür auch vie­le Bürger:innen unse­rer Stadt dafür begeis­tern kön­nen.“, ergänzt der Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bittner.

Auch die Koope­ra­ti­ons­part­ner erklär­ten glei­cher­ma­ßen, wie wich­tig der Aus­bau von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen auf Dächern von Wohn­ge­bäu­den ist und infor­mie­ren ihre Mit­glie­der bzw. Kun­den regel­mä­ßig über das gute Bera­tungs­an­ge­bot der Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW in Arnsberg.

Vielseitige Fördermöglichkeiten auf Bundes- und Landesebene

Was tech­nisch nötig ist, um die Son­n­ener­gie vom Eigen­heim­d­ach in das Haus­netz ein­zu­spei­sen und auf viel­fäl­ti­ge Wei­se zu nut­zen, erklär­ten die Expert:innen der Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW am Stand. Dabei wur­den auch indi­vi­du­el­le Fra­gen rund um Pho­to­vol­ta­ik, E‑Mobilität und För­de­rungs­mög­lich­kei­ten beantwortet.

Die Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW bie­tet zusätz­lich unter www.verbraucherzentrale.nrw/sonnenseite umfang­rei­che Infor­ma­tio­nen zur Pla­nung, Inbe­trieb­nah­me und För­de­rung von Solar­strom­an­la­gen für pri­va­te Verbraucher:innen an.

Energiestammtisch Arnsberg und kostenlose Beratung zum Thema „Solarstrom“

Im Rah­men der Kam­pa­gne „Solarstrom@home“ der Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW gibt Peters im
Rah­men des 221. Ener­gie­stamm­ti­sches Arns­berg am Mitt­woch den 27.Oktober 2021 von 19:30 bis 21:30 Uhr Infor­ma­tio­nen und Rat­schlä­ge rund ums The­ma Solar­strom. Die Teil­nah­me kos­ten­frei. Die Anmel­dung zu bei­den Ver­an­stal­tun­gen ist mög­lich unter arnsberg.energie@verbraucherzentrale.nrw

Dar­über hin­aus berät Peters ab Novem­ber monat­lich jeweils ein­mal im Alten Rat­haus Arns­berg und in den Räum­lich­kei­ten der Stadt­ver­wal­tung an der Goe­the­stra­ße 16–18 zum The­ma Solar­strom. Die Bera­tung dau­ert jeweils ca. 1 Stun­de und ist kos­ten­los. Die genau­en Ter­mi­ne wer­den in den Medi­en und auf den Inter­net­auf­trit­ten von Ver­brau­cher­zen­tra­le Arns­berg (https://www.verbraucherzentrale.nrw/beratungsstellen/arnsberg) und (Stadt Arns­berg www.arnsberg.de) bekannt­ge­ge­ben. Anfra­gen und Anmel­dun­gen erfol­gen unter arnsberg.energie@verbraucherzentrale.nrw.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW Bera­tungs­stel­le Arnsberg)

 

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