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Die Kette wartet auf den ersten Stadtschützenkönig

Vorstellung der neuen Kette für den Stadtschützenkönig: von links Thomas Lepping, Hans-Josef Vogel, Karin Glingener, Catrin Petrikat, Norbert Runde und Thomas Reiß. (Foto: oe)
Vor­stel­lung der neu­en Ket­te für den Stadt­schüt­zen­kö­nig: von links Tho­mas Lep­ping, Hans-Josef Vogel, Karin Glin­ge­ner, Cat­rin Petri­kat, Nor­bert Run­de und Tho­mas Reiß. (Foto: oe)

Herdrin­gen. Sie ist 330 Gramm schwer, besteht aus 925-er Ster­ling-Sil­ber und zeigt die tra­di­tio­nel­len Wap­pen aller 15 Orts­tei­le sowie das neue Logo der Stadt Arns­berg – die neue Ket­te für den Arns­ber­ger Stadt­schüt­zen­kö­nig, die am Diens­tag auf der Frei­licht­büh­ne Herdrin­gen vor­ge­stellt wur­de. Eben­dort wird sie am Sams­tag, 19. Sep­tem­ber den ers­ten Arns­ber­ger Stadt­schüt­zen­kö­nig zie­ren, der durch­aus auch eine Frau sein kann. Denn unter den 20 Majes­tä­ten, die beim 1. Arns­ber­ger Stadt­schüt­zen­fest auf die tra­di­tio­nel­le Herdrin­ger Krä­he schie­ßen wer­den, sind auch zwei Köni­gin­nen aus Bachum und vom Mühlenberg.

Gelungenes Werk von Goldschmiedin Catrin Petrikat

Karin Glingener und Catrin Petrikat mit der Silberkette. (Foto: oe)
Karin Glin­ge­ner und Cat­rin Petri­kat mit der Sil­ber­ket­te. (Foto: oe)

„Sie ist erst um halb zehn fer­tig gewor­den,“ sag­te die Oeven­tro­per Gold­schmie­din Cat­rin Petri­kat, als sie zwei Stun­den spä­ter das gute Stück prä­sen­tier­te. „Nicht zu früh und nicht zu spät,“ sag­te Bür­ger­meis­ter Hans-Josef Vogel, der hofft, dass mit die­ser Ket­te und dem dazu­ge­hö­ren­den Fest das gesamt­städ­ti­sche Bewusst­sein wei­ter wächst. Cat­rin Petri­kat ern­te­te viel Lob für ihre Arbeit, die sie unent­gelt­lich geleis­tet hat. Als enga­gier­te Gold­schmie­din habe sie die Wap­pen nicht nur ein­gra­viert, son­dern in rund 70-stün­di­ger Arbeit im Halb­re­li­ef her­aus­ge­ar­bei­tet, sag­te sie, und dass habe unheim­lich viel Spaß gemacht. Die Gold­schmie­din gab ihre Arbeit und die Spar­kas­se gab das Sil­ber dazu. Man habe sich an die Spar­kas­se gewandt, weil die schon vor 40 Jah­ren die neue Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter­ket­te gespon­sert habe, sag­te der Bür­ger­meis­ter. Und Spar­kas­sen­chef Nor­bert Run­de füg­te hin­zu, er habe nicht lan­ge über­zeugt wer­den müs­sen, denn schließ­lich hät­ten Schüt­zen­we­sen und Spar­kas­se gemein­sam, dass sie die gan­ze Bevöl­ke­rung mit ein­be­zie­hen, und die Spar­kas­se unter­stüt­ze es ger­ne, wenn die Arns­ber­ger in der Gemein­schaft ihren Spaß haben.

Zwei Freibierfeste in Holzen und Herdringen

In der Vogelwerkstatt. (Foto: Schützen Herdringen)
In der Vogel­werk­statt. (Foto: Schüt­zen Herdringen)

Tho­mas Reiß, Haupt­mann der Herdrin­ger Schüt­zen, und Tho­mas Lep­ping, 1. Bru­der­meis­ter der Holze­ner Schüt­zen, stell­ten zusam­men mit Karin Glin­ge­ner vom Bür­ger­meis­ter­bü­ro den Pro­gramm­fly­er für das zwei­tä­gi­ge Fest vor. Am Frei­tag, 18. Sep­tem­ber geht es um 16.30 Uhr in Hol­zen mit dem 1. Fest der Arns­ber­ger Jung­schüt­zen los. 14 Jung­schüt­zen­kö­ni­ge wer­den unter er Vogel­stan­ge antre­ten. Auch für den Stadt­jung­schüt­zen­kö­nig gibt es eine neue Ket­te, aller­dings deut­lich schlich­ter als die Königs­ket­te. Abends wird in der Holze­ner Hal­le die Jung­schüt­zen­par­ty mit DJ Mega Mats gefei­ert. Das 1. Fest der Arns­ber­ger Schüt­zen beginnt am Sams­tag, 19. Sep­tem­ber mit dem Emp­fang der Königs­paa­re auf der Frei­licht­büh­ne Herdrin­gen, der in die­sem Jahr den tra­di­tio­nel­len Emp­fang im His­to­ri­schen Rat­haus in Arns­berg ersetzt. Nach dem Vogel­schie­ßen auf der Frei­licht­büh­ne geht es im Fest­zug in die Herdrin­ger Hal­le, wo mit Blas­mu­sik, Bier­gar­ten­mu­sik und Tanz­mu­sik gefei­ert wird. Tho­mas Reiß rech­net mit knapp 600 Uni­for­mier­ten und min­des­tens 20 Fah­nen der Arns­ber­ger Ver­ei­ne im Fest­zug, dazu fünf Musik­grup­pen. An bei­den Tagen gibt es unter der Vogel­stan­ge Geträn­ke zum Selbst­kos­ten­preis von einem Euro pro Fla­sche. Abends wer­den Frei­bier­fes­te gefei­ert. Der Ein­tritt dazu kos­tet in Hol­zen 20 Euro für Her­ren und 15 für Damen, in Herdrin­gen 25 für Her­ren und 20 für Damen.

Unkompliziertes Fest und viel Spaß

Der Pin für das 1. Stadtschützenfest
Der Pin für das 1. Stadtschützenfest

Reiß und Lep­ping beton­ten auch, dass bei ihrem Kon­zept Leich­tig­keit, Unkom­pli­ziert­heit und Spaß im Vor­der­grund ste­hen. So soll es kei­ne pom­pö­sen Fest­zü­ge geben und kei­ne gro­ßen finan­zi­el­len Risi­ken für die Aus­rich­ter, die sich jeweils auf einen Ver­an­stal­tungs­tag kon­zen­trie­ren kön­nen. Es sol­le ein ein­fa­ches, aber schö­nes Fest gefei­ert wer­den, zu dem nicht nur Schüt­zen, son­dern alle Arns­ber­ger ein­ge­la­den sei­en. „Wenn am Ende des Tages ein ande­rer Ver­ein sei­ne Hand hebt und sagt, er wol­le es in drei Jah­ren auch mal ver­su­chen, haben wir unser Ziel erreicht,“ sagt Tho­mas Reiß. Und Tho­mas Lep­ping fügt hin­zu, dass das Bei­spiel Hol­zen zei­gen sol­le, dass auch die klei­ne­ren Ver­ei­ne ohne Pro­ble­me einen Teil des Stadt­schüt­zen­fest aus­rich­ten kön­nen. Bei­de beto­nen, dass man Fes­te der Gemein­schaft fei­ern wol­le. Dazu wer­de die Unge­zwun­gen­heit des Frei­bier­fes­tes bei­tra­gen, bei dem man mit jedem mal ein Bier­chen trin­ken kön­ne. Dazu sol­le aber auch bei­tra­gen, dass in den Fest­zü­gen nicht hin­ter Schil­dern in star­ren Ver­ein­sab­ord­nun­gen mar­schiert wer­de. Alle Fah­nen vor­weg, dann der neue König, dahin­ter sei­ne Kon­tra­hen­ten als Qua­si-Hof­staat, dann alle ande­ren Schüt­zen in bun­tem Hau­fen, so sol­le mar­schiert werden.

Bierprobe auf dem Hof

Bereits am kom­men­den Sonn­tag laden die Herdrin­ger Schüt­zen ab 17 Uhr zur Bier­pro­be mit dem Spiel­manns­zug Herdrin­gen auf den Hof der Gemein­schafts­hal­le – oder bei schlech­tem Wet­ter in die Hal­le – ein. Dann kann der eigens zur Erin­ne­rung an das 1. Arns­ber­ger Stadt­schüt­zen­fest ange­fer­tig­te Pin erst­mals erwor­ben wer­den. Außer­dem ist Gele­gen­heit, letz­te Infor­ma­tio­nen aus­zu­tau­schen und Fra­gen zu beantworten.

 

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Eine Antwort

  1. Das ist eine schö­ne Idee, dass die neue Arns­ber­ger Königs­ket­te die Wap­pen aller Ors­tei­le ent­hält. Völ­lig ent­wer­tet wird die­se Ket­te aller­dings durch das Arns­ber­ger Pla­gi­ats A. Noch immer nicht sind die anony­men Exper­ten und der ver­ant­wort­li­che Lei­ter der Ver­wal­tung, Bür­ger­meis­ter Vogel, bereit, anzu­ge­ben, von wem die­ses Pla­gi­at stammt, und was es die Arns­ber­ger Steu­er­zah­ler gekos­tet hat. Solan­ge die­se Infor­ma­tio­nen nicht kom­men, steht der Zwei­fel des Anrü­chi­gem unwi­der­spro­chen im Raum.

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