Detlef Lins: „Leserbrief an Haaren herbeigezogen“

Sundern/Hachen. Fol­gen­de „Stel­lung­nah­me zum Leser­brief des Herrn Klein anläss­lich des 130-jäh­ri­gen Bestehens des Män­ner­cho­res Ein­tracht Hach­en“ (sie­he http://wp.me/p45RIN-1WS ) von Sun­derns Bür­ger­meis­ter Det­lef Lins hat die Redak­ti­on erreicht:

„Die Aus­füh­run­gen des Herrn Klein habe ich mit gro­ßer Ver­wun­de­rung zur Kennt­nis genom­men. Ich stel­le hier­zu Fol­gen­des fest:

  1. Eine schrift­li­che Ein­la­dung des Män­ner­cho­res Ein­tracht Hach­en liegt lt. mei­nem Sekre­ta­ri­at hier nicht vor.
  2. Hät­te eine sol­che Ein­la­dung vor­ge­le­gen, wäre die­se unter Hin­weis auf den Be- schluss des Haupt­aus­schus­ses vom 25. 3. 2010 schrift­lich beant­wor­tet wor­den, wonach Gra­tu­la­tio­nen nur noch bei „run­den“ Jubi­lä­en (d.h. 25, 50, 75 Jah­re usw.) erfol­gen sollen.
  3. Auf­grund der Viel­zahl von Ver­eins­ju­bi­lä­en im gesam­ten Stadt­ge­biet ist dem Bür­ger­meis­ter oder den Stell­ver­tre­tern die Teil­nah­me z. B. an den Fei­er­lich­kei­ten eines 130-jäh­ri­gen Bestehens zeit­lich nicht möglich.
  4. Das Nicht­er­schei­nen auf die aktu­el­le Dis­kus­si­on rund um die Nel­li­us­stra­ße zu bezie­hen ist an den Haa­ren her­bei­ge­zo­gen. Dem Unter­zeich­ner ging es seit jeher nicht um das kul­tu­rel­le Schaf­fen des Musi­kers Nel­li­us, son­dern um sei­ne Ein­stel­lung zum Nazi-Regime. “

Det­lef Lins, Bürgermeister

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