Das Phä­no­men Faust – viel Applaus für Teatron-Premiere

Das Teatron-Ensemble wurde nach der Faust-Premiere vom Publikum gefeiert. (Foto: BAS)
Das Tea­tron-Ensem­ble wur­de nach der Faust-Pre­mie­re vom Publi­kum gefei­ert. (Foto: BAS)

Arns­berg. Das Tea­tron Thea­ter Arns­berg hat es gewagt und Goe­thes Faust auf die Büh­ne gebracht. Mit Gesang und Musik, Tanz und Pup­pen­thea­ter. Einer Karus­sell­fahrt gleich. Im Kreis fah­rend durch das Gelehr­ten­zim­mer des Faust und die der heu­ti­gen Dr. Fäuste.

Karus­sell­fahrt in der Kulturschmiede

Die Bühne in der KulturSchmiede ragt ins Publikum hinein. (Foto: BAS)
Die Büh­ne in der Kul­tur­Schmie­de ragt ins Publi­kum hin­ein. (Foto: BAS)

Das Publi­kum erlebt, das Faus­ti­sche ist dem Mephis­to­phe­li­schen ähn­li­cher als gedacht. Hier nut­zen Alm­a­gors die räum­li­che Nähe des Publi­kums zum Ort des Thea­ter­ge­sche­hens, der in den Publi­kums­raum ver­län­ger­ten Büh­ne der Kul­tur­schmie­de. Das Publi­kum fährt mit im Karus­sell des Faust und wird damit zum Teil des hier nur gespiel­ten Phä­no­mens Faust. Das muss rei­chen, um ihm nicht in der Rea­li­tät des heu­ti­gen Lebens zum Opfer zu fallen.

Wer wagt, gewinnt

Das Publi­kum dankt es und den her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen des gesam­ten Teams des Tea­tron Thea­ters mit lang anhal­ten­dem Applaus. Ein loh­nen­der Thea­ter­abend. Oder wer wagt, gewinnt.

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