Chemieunfall in Hüsten: Ermittlungen dauern an

Hüs­ten. Die Ermitt­lun­gen zur Ursa­che des Che­mie­un­falls am Don­ners­tag gegen 13.30 Uhr in einem Gal­va­nik­be­trieb an der Wagen­berg­stra­ße in Hüs­ten (wir berich­te­ten) dau­ern an, teil­te die Poli­zei am Frei­tag mit.

Fünf Personen ins Krankenhaus

Poli­zei­spre­cher Hol­ger Glare­min gab einen Rück­blick auf die Geschehnisse:

140 Einsatzkräfte vor Ort

Nach Anga­ben der Feu­er­wehr waren ins­ge­samt rund 140 Ein­satz­kräf­te vor Ort. Neben den bei­den haupt­amt­li­chen Feu­er­wa­chen in Neheim und Arns­berg waren die Ein­hei­ten aus den Orts­tei­len Hüs­ten, Neheim, Bruch­hau­sen, Nie­der­ei­mer und Arns­berg sowie der Fern­mel­de­dienst und die ABC-Ein­heit im Ein­satz, wel­che durch eine Mess­grup­pe der Feu­er­wehr Eslo­he sowie wei­te­re Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr Sun­dern unter­stützt wur­den. Neben dem Regel­ret­tungs­dienst aus den Städ­ten Arns­berg und Sun­dern war auch das Deut­sche Rote Kreuz­Ne­heim-Hüs­ten tätig.

Dämpfe mit Wasser niedergeschlagen

Die zuerst ein­tref­fen­den Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr sperr­ten den Bereich zunächst groß­räu­mig ab und began­nen unver­züg­lich mit der Nie­der­schla­gung der Dämp­fe mit Was­ser. Im betrof­fe­nen Ein­satz­be­reich wur­de stän­dig Luft­pro­ben genom­men, eine Gefahr für die Bevöl­ke­rung bestand nicht. Nach­dem die Maß­nah­men der Feu­er­wehr ihre Ergeb­nis­se zeig­ten, konn­ten die Warn­mel­dun­gen und die Stra­ßen­sper­rung wie­der auf­ge­ho­ben wer­den. Die Ein­satz­stel­le konn­te gegen 21.30 Uhr von der Feu­er­wehr an den Betrei­ber über­ge­ben werden.

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