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CDU und Grü­ne in Arns­berg wol­len Schul­start ent­zer­ren – Brief an Bür­ger­meis­ter

Arns­berg. Am Mitt­woch hat das neue Schul­jahr begon­nen, am heu­ti­gen Don­ners­tag wur­den die I‑Dötzchen ein­ge­schult: Leh­rer und Eltern sor­gen sich um ein Gelin­gen des Neu­starts in ein gere­gel­tes und dau­er­haft bestän­di­ges Schul­le­ben ohne wei­te­re Coro­na-Unter­bre­chung. Die Frak­tio­nen der CDU und von Bünd­nis 90/Die Grü­nen im Arns­ber­ger Rat haben in einem Brief an den Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner den Vor­schlag gebracht, den Schul­start am Mor­gen vor allem in den Bus­sen des ÖPNV zu ent­zer­ren, um damit das Risi­ko einer Coro­na-Infek­ti­on zu ver­rin­gern. Ihr For­de­rung for­mu­lie­ren sie in einem Brief an den Bür­ger­meis­ter – HIER im Wort­laut:

„Sehr geehr­ter Herr Bür­ger­meis­ter,

Rich­ti­ger­wei­se haben die kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­de dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die gleich­zei­ti­ge Tak­tung der Anfangs­zei­ten der Schu­len dazu füh­ren, dass Gedrän­ge in öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln und dar­über hin­aus ent­steht. Das Schul­mi­nis­te­ri­um hat dar­auf geant­wor­tet, dass es in der Hand des Schul­trä­gers liegt, gemein­sam mit den Schul­lei­tun­gen und dem ÖPNV (RLG) für Ent­zer­rung zu sor­gen, in dem die Schu­len zu unter­schied­li­chen Zei­ten begin­nen.

Denk­bar wäre bei­spiels­wei­se auch, dass die jün­ge­ren Schü­le­rin­nen und Schü­ler benach­bar­ter Schu­len frü­her und die älte­ren spä­ter mit dem Unter­richt begin­nen. Das wür­de gleich­zei­tig dem ver­än­der­ten Bio­rhyth­mus der Teen­ager, deren kör­per­li­che Ent­wick­lung sie nach­ge­wie­se­ner­ma­ßen zu Nacht­men­schen wer­den lässt, sehr ent­ge­gen­kom­men.

Der Weg in die Schu­le mit dem Bus soll nach Auf­fas­sung von CDU und Grü­nen durch eine ande­re Steue­rung des Unter­richts und der Anrei­se mit Bus­sen ent­zerrt wer­den. Foto: Archiv /oe

Vie­le Jugend­li­che kön­nen abends schlecht ein­schla­fen, müs­sen aber mor­gens schon sehr früh die Schul­bank drü­cken. Die chro­ni­sche Über­mü­dung schränkt die Auf­merk­sam­keit erheb­lich ein.

Auch wenn dies zunächst einen gro­ßen Auf­wand für die Betei­lig­ten erfor­dert, soll­ten erneu­te Schlie­ßun­gen von Schu­len, weil Kin­der und Jugend­li­chen ver­meid­ba­ren Anste­ckungs­ge­fah­ren aus­ge­setzt sind, unbe­dingt ver­mie­den wer­den. Es soll­te alles dafür getan wer­den, damit die Kin­der und Jugend­li­chen ab dem 12. August trotz der anhal­ten­den Coro­na-Pan­de­mie wie­der regel­mä­ßig die Schu­len besu­chen kön­nen.

Die CDU-Frak­ti­on und die Frak­ti­on B’90/DIE GRÜ­NEN im Rat der Stadt Arns­berg bit­ten die Ver­wal­tung des­halb dar­um, eine ver­än­der­te Tak­tung des Schul­be­ginns jeden­falls der wei­ter­füh­ren­den Schu­len mit den Betei­lig­ten kurz­fris­tig zu erör­tern und ggfs. bei der Umset­zung zu unter­stüt­zen.“

(Text: Frak­ti­on der CDU / Frak­ti­on von Bünd­nis 90/Die Grü­nen im Rat der Stadt Arns­berg)

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