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CDU lehnt Rücktrittsangebot von Stefan Lange ab

Sun­dern. Sun­derns CDU-Vor­sit­zen­der Ste­fan Lan­ge hat den Man­dats- und Funk­ti­ons­trä­gern der CDU, die am Mitt­woch abend zusam­men­ge­kom­men waren, um das Ergeb­nis der ver­lo­re­nen Bür­ger­meis­ter­wahl zu debat­tie­ren, unmit­tel­bar zu Beginn der Sit­zung sei­nen Rück­tritt ange­bo­ten. Die 52 Anwe­sen­den – Rats-und Vor­stands­mit­glie­der, Sach­kun­di­ge Bür­ger, Orts­ver­bands­vor­sit­zen­de und Orts­vor­ste­her – lehn­ten die­sen jedoch ab. Im Anschluss wur­de die Wahl­nie­der­la­ge vom 13. Sep­tem­ber inten­siv dis­ku­tiert. Zum Abschluss ver­fass­te das Gre­mi­um eine gemein­sa­me Erklä­rung, die ins­be­son­de­re eine Ver­bes­se­rung der Kom­mu­ni­ka­ti­on nach innen und außen und eine struk­tu­rel­le Erneue­rung der Par­tei ankündigt.

Arbeitsgruppe soll Stärkung der CDU professionell vorbereiten

Die CDU-Erklä­rung im Wortlaut:

Sunderns CDU-Stadtverbandsvorsitzender Stefan Lange. (Foto: CDU)
Bot Rück­tritt an: Sun­derns CDU-Stadt­ver­bands­vor­sit­zen­der Ste­fan Lan­ge. (Foto: CDU)

„Wir neh­men das Wäh­ler­vo­tum der Bür­ger­meis­ter­wahl sehr ernst und wer­den uns inten­siv mit den Ursa­chen dafür aus­ein­an­der­set­zen. Aller­dings müs­sen die Schluss­fol­ge­run­gen und Kon­se­quen­zen aus dem ver­lo­re­nen Wahl­kampf gut über­legt und im Hin­blick auf das gemein­sa­me Ziel, die CDU in Sun­dern wie­der zu stär­ken, pro­fes­sio­nell vor­be­rei­tet werden. 

Es hat sehr schmerz­haf­te, aber unum­gäng­li­che Sach- und Per­so­nal­ent­schei­dun­gen gege­ben, die für vie­le Men­schen nicht nach­voll­zieh­bar waren. Die man­gel­haf­te Kom­mu­ni­ka­ti­on dar­über und ande­re Fehl­ein­schät­zun­gen haben mit zu unse­rer Wahl­nie­der­la­ge geführt. Damit wer­den wir uns aus­ein­an­der­set­zen, um dar­aus zu ler­nen und künf­ti­ge Feh­ler zu ver­mei­den. Ins­be­son­de­re unse­re Kom­mu­ni­ka­ti­on – nach innen und nach außen – aber auch den Umgang mit­ein­an­der wer­den wir ver­bes­sern. Hier­zu wird kurz­fris­tig eine Arbeits­grup­pe ein­ge­rich­tet, in die alle inter­es­sier­ten Mit­glie­der über die Orts­ver­bän­de zur Mit­ar­beit ein­ge­la­den wer­den. Aus­drück­lich laden wir auch die­je­ni­gen ein, die sich in den ver­gan­ge­nen Tagen kri­tisch zum poli­ti­schen Kurs der CDU über Leser­brie­fe oder öffent­li­che Stel­lung­nah­men geäu­ßert haben. 

Die Ergeb­nis­se der Arbeits­grup­pe und die Aus­rich­tung für die nächs­ten Jah­re sol­len zunächst in einer Klau­sur­ta­gung aller Man­dats- und Funk­ti­ons­trä­ger und schließ­lich auch in einer Tagung mit allen Mit­glie­dern dis­ku­tiert und ver­ab­schie­det wer­den. Ziel ist es, die Par­tei struk­tu­rell, und wenn not­wen­dig per­so­nell, zu erneu­ern. Wich­tig ist, dass wir als geein­te CDU eine bür­ger­na­he Poli­tik mit und für die Men­schen in Sun­dern (mit-) gestal­ten. Als mit­glie­der­stärks­te Par­tei und auch als größ­te Frak­ti­on im Rat der Stadt Sun­dern ist das unse­re poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung und unser demo­kra­ti­scher Auftrag“.

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Eine Antwort

  1. gut, das die lie­ben nicht ver­ges­sen haben, dar­auf hin­zu­wei­sen, dass sie ja die mit­glie­der­STÄRKS­TE par­tei und die GRÖß­TE frak­ti­on in sun­dern sind! 

    groß und stark wird man, wenn man sei­nen tel­ler aufisst!

    oh gott – ih gitt, hört das gestrun­ze die­ser tel­ler-leer-esser und haus­auf­ga­ben­ma­cher denn nie­mals auf?!

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