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Can­nons brin­gen iri­schen Früh­ling in die Schmie­de

Ex-Dub­li­ner Séan Can­non kommt zusam­men mit sei­nen Söh­nen James und Robert wie­de­rin die Schmie­de. (Foto: Ver­an­stal­ter)

Arns­berg. Grün steht für Früh­ling – und für Irland. Wäh­rend sich die Natur so lang­sam von ganz allein neu ein­färbt, stel­len in der Kul­tur­Schmie­de The Can­nons die Stim­mungs­am­pel auf grün. Wenn sie ihre Tra­di­tio­nals anstim­men, kann sich wohl kei­ner den Bil­dern eines saf­tig grü­nen iri­schen Früh­lings ent­zie­hen. Am Don­ners­tag, 9. März ist es wie­der soweit! Dann sind The Can­nons mal wie­der in der Kul­tur­Schmie­de zu Gast. Und es gibt noch Abend­kar­ten für Spon­tan-Ent­schlos­se­ne!

Auf ein Neu­es – Folk­per­len von und mit The Can­nons

To a New – Tou­ring Ger­ma­ny 2017, oder auf gut Deutsch „Auf ein Neu­es“, ist das Mot­to der Can­nons-Tour 2017. Die drei Can­nons haben auch 2017 wie­der einen bun­ten Mix von Klas­si­kern und Rari­tä­ten aus Cel­tic Folk, Ame­ri­can Folk und Coun­try im Gepäck. Instru­men­tals run­den das Pro­gramm ab.

Die Stim­me der Dub­li­ners

30 Jah­re lang war Seán Can­non (Gesang, Gitar­re, Man­do­la) die Stim­me der Dub­li­ners. Der­zeit erlebt die­se legen­dä­re Band mit den Dub­lin Legends – als legi­ti­me Nach­fol­ge­band der Dub­li­ners – ihre aus­ge­spro­chen erfolg­rei­che Fort­set­zung. Auch hier ist Seán Can­non wie­der eine Leit­fi­gur. Trotz­dem lässt es sich der Bar­de nicht neh­men, zusam­men mit sei­nen Söh­nen James und Robert in jedem Früh­jahr an zehn Aben­den auch in klei­ne­ren Kon­zert­sä­len und Clubs wie­der den Fans nahe zu sein.

Folk-Legen­de Seán Can­non kommt mit sei­nen Söh­nen James und Robert in die Kul­tur­schmie­de. (Foto: Ver­an­stal­ter)

Sein eben noch einer tief­grün­di­gen kel­ti­schen Bal­la­de lau­schen­des Publi­kum ent­führt er kurz drauf auf einen Abste­cher in die ame­ri­ka­ni­sche Coun­try- und Wes­tern­mu­sik. Stil prä­gend auch sei­ne schel­mi­schen Mode­ra­tio­nen und Anek­do­ten in char­man­ten „Deng­lisch“. Damit kommt er schon seit sei­ner Zeit im Schwa­ben­länd­le in den frü­hen 1960-ern bes­tens über die Run­den. Aber das ist eine Geschich­te für sich…

Zwei Söh­ne mit auf der Büh­ne

James Can­non (Gesang, Gitar­re, Man­do­la, Man­do­li­ne, Mund­har­mo­ni­ka), selbst erfolg­rei­cher Musi­ker und der älte­re der bei­den Can­non-Söh­ne, ist auch der­je­ni­ge, der für die Pro­duk­ti­on der CDs des Tri­os ver­ant­wort­lich ist. Auf der Büh­ne trumpft er mit gefühl­voll inter­pre­tier­ten Titeln von Sha­ne Mac­Go­wan, Bob Dyl­an und John­ny Cash und ande­ren auf. Genau­so gekonnt gestal­tet er auch den musi­ka­li­schen Rah­men für Inter­pre­ta­tio­nen sei­nen Vaters und sei­nes Bru­ders mit geschickt arran­gier­ten Aus­schmü­ckun­gen.

Eher zurück­hal­tend wirkt mit­un­ter Robert Can­non (Gesang, Gitar­re, Man­do­la), der jün­ge­re der bei­den Can­non-Söh­ne, auf der Büh­ne. Aber mit sei­nen gefühl­vol­len Inter­pre­ta­tio­nen von Bal­la­den aus der Feder eines Robert Burns oder Bob Dyl­an hat auch er ent­schei­den­den Anteil am Erfolg eines jeden Kon­zerts. Fast möch­te man mei­nen, unter den zahl­rei­chen Can­nons-Fans hät­te Robert sei­ne eige­ne Com­mu­ni­ty…

Ein­tritts­kar­ten für einen schon tra­di­tio­nel­len Folk­abend, der sich den­noch all­jähr­lich neu erfin­det, sind noch im Vor­ver­kauf in den Arns­ber­ger Stadt­bü­ros und unter Tel. 02932 201‑1143 zum Preis von 18,70 Euro erhält­lich. Ein­lass ist ab 19 Uhr, das Kon­zert beginnt um 20 Uhr. Das Kul­tur­bü­ro bit­tet zu beach­ten, dass der Saal teil­be­stuhlt ist und daher kein Sitz­platz­an­spruch besteht.

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