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Bür­ger­meis­ter Bitt­ner lädt zu monat­li­chen Stadt­teil-Spa­zier­gän­gen ein

Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner 

Arns­berg. Im Rah­men gemein­sa­mer Stadt­teil­be­ge­hun­gen möch­te der neu gewähl­te Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner künf­tig mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zusam­men die Stadt Arns­berg aus der Nähe betrach­ten. Denn wer kön­ne bes­ser beur­tei­len, wo in einer Stadt Hand­lungs­be­darf besteht, als die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger selbst? „Sie sind es, die vor Ort erfah­ren, wel­che Kon­se­quen­zen ver­schie­de­ne Ent­schei­dun­gen haben und wo drin­gend etwas getan wer­den soll­te. Genau die­ses Wis­sen soll nun den direk­ten Weg in die Stadt­ver­wal­tung fin­den.”

Gemein­sam vor Ort hin­schau­en

„Ein­mal monat­lich“, so Bitt­ner, „wer­de ich mich gemein­sam mit allen inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern auf den Weg durch die Stra­ßen Arns­bergs machen. Wel­che Zie­le wir jeweils dabei kon­kret anvi­sie­ren, ent­schei­den die Bür­ger selbst.“ Ziel des neu­en Vor­ha­bens ist es, nach und nach und Stück für Stück das groß­flä­chi­ge Stadt­ge­biet aus einem ganz neu­en Blick­win­kel zu erkun­den – näm­lich dem der Men­schen vor Ort.

Der kon­kre­te Plan: Die Ver­wal­tung legt den geo­gra­phi­schen Bereich der ein­zel­nen Spa­zier­gän­ge fest, die Bür­ger tei­len dann vor­ab mit, was sich der Bür­ger­meis­ter ihrer Mei­nung nach in die­sem Gebiet anse­hen soll­te. Mit dabei sind dann je nach zeit­li­cher Ver­füg­bar­keit auch die Vor­sit­zen­den und/oder stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den der jewei­li­gen Bezirks­aus­schüs­se.

Wo drückt der Schuh?

„Ich möch­te auf die­sem Wege zwei­er­lei errei­chen“, erläu­tert Bitt­ner die Idee der so genann­ten Bür­ger­spa­zier­gän­ge: „Einer­seits möch­te ich den Men­schen die Gele­gen­heit geben, mir direkt und unge­fil­tert zu zei­gen, was sie bewegt. Ande­rer­seits erfah­re ich so mög­lichst schnell und unbü­ro­kra­tisch, wo in der Stadt der Schuh drückt, wie Pla­nun­gen der Stadt in den Stadt­tei­len auf­ge­nom­men wer­den und wie sich umge­setz­te Vor­ha­ben vor Ort aus­wir­ken.“

Im Rah­men der Spa­zier­gän­ge kön­nen die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Ide­en wie auch Kri­tik äußern, Fra­gen stel­len und The­men ein­brin­gen, kurz: „Sie kön­nen alles los­wer­den, was sie mir bezüg­lich der Ent­wick­lung des jewei­li­gen Stadt­tei­les mit­tei­len möch­ten“, so Bitt­ner. Die Ergeb­nis­se der Spa­zier­gän­ge sol­len dann natür­lich, soweit wie jeweils mög­lich, bei Ent­schei­dun­gen und Pla­nun­gen der Stadt berück­sich­tigt wer­den.

Pre­mie­re in Nie­der­ei­mer

Der ers­te Spa­zier­gang fin­det in Nie­der­ei­mer und Brei­ten­bruch statt und ist für den Frei­tag, 13. April, 16 bis 17.30 Uhr, ter­mi­niert. Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wer­den dar­um gebe­ten, der Ver­wal­tung ihre gewünsch­ten Zie­le und The­men in Niedereimer/Breitenbruch vor­ab, mög­lichst bis zum 6. April, per E-Mail an buergermeister@arnsberg.de oder per Anruf an Andrea Nöl­ke, Tel. 02932 201‑1250, oder Karin Gro­notte, Tel. 02932 201‑1245, mit­zu­tei­len. Die am häu­figs­ten gewünsch­ten Zie­le wer­den dann im Rah­men des Spa­zier­gan­ges ange­steu­ert. Der genaue Treff­punkt wird noch recht­zei­tig vor­ab bekannt­ge­ge­ben.

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