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Bürgerbus Arnsberg nimmt wieder Fahrt auf

Bürgerbusse werden vom Land NRW gefördert. Auch der frühere Verkehrsminister Harry Voigtsberger nahm 2011 am Steuer eines Bürgerbusses Platz. Jetzt stehen die Signale auch für die ersten beiden Bürgerbuslinien in Arnsberg auf Grün. (Foto: Pro Bürgerbus NRW)
Bür­ger­bus­se wer­den vom Land NRW geför­dert. Auch der frü­he­re Ver­kehrs­mi­nis­ter Har­ry Voigts­ber­ger nahm 2011 am Steu­er eines Bür­ger­bus­ses Platz. Jetzt ste­hen die Signa­le auch für die ers­ten bei­den Bür­ger­bus­li­ni­en in Arns­berg auf Grün. (Foto: Pro Bür­ger­bus NRW)

Arns­berg. Das Pro­jekt Bür­ger­bus Arns­berg nimmt wie­der Fahrt auf. Micha­el Brei­er, Vor­stands­vor­sit­zen­der im Bür­ger­bus­ver­bund Sauer­land-Hell­weg eG, rech­net damit, dass der Bür­ger­bus in Arns­berg zum Jah­res­wech­sel 2014/15 sei­nen Betrieb auf­neh­men kann.

Vereinsgründung in den nächsten sechs bis acht Wochen

Der Sunderner Michael Breier ist seit vielen jahren treibende Kraft der Bürgerbusse in der Region. (Foto: Bürgerbus-Verbund)
Der Sun­derner Micha­el Brei­er ist seit vie­len Jah­ren trei­ben­de Kraft der Bür­ger­bus­se in der Regi­on. (Foto: Bürgerbus-Verbund)

16 Mona­te ist es schon her, dass der Bür­ger­bus-Pio­nier aus Sun­dern im Pla­nungs­aus­schuss des Arns­ber­ger Rats die Mach­bar­keits­stu­die für einen Bür­ger­bus in Arns­berg vor­ge­stellt und viel Zustim­mung geern­tet hat. Der Antrag der SPD-Frak­ti­on auf Erstel­lung die­ser Mach­bar­keits­stu­die datiert sogar schon aus dem Jahr 2010. Jetzt, so Brei­er im Gespräch mit dem Blick­punkt, ste­he das Per­so­nal­ta­bleau, hät­ten alle Par­tei­en ihre Kan­di­da­ten für den Vor­stand benannt, so dass inner­halb der nächs­ten sechs bis acht Wochen mit der Grün­dung des Bür­ger­bus-Ver­eins Arns­bergs zu rech­nen sei.

Fördermittel des Landes, ehrenamtliche Fahrer und Sponsoren

Der nächs­te Schritt sei dann die Bean­tra­gung der För­der­gel­der, sagt Brei­er, der selbst desi­gnier­ter Geschäfts­füh­rer des neu­en Ver­eins ist. Das Land NRW unter­stützt Bür­ger­bus-Ver­ei­ne mit jähr­lich 5000 Euro und finan­ziert weit­ge­hend die Anschaf­fung der Fahr­zeu­ge. Wesent­li­che Ele­men­te bei der Finan­zie­rung des Bür­ger­bus­ver­kehrs sind auch das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Fah­rer sowie Spen­den und Spon­so­ren­gel­der. Flie­ßen die­se reich­lich, kann die Fahrt im Bür­ger­bus für die Fahr­gäs­te sogar kos­ten­los sein.

Zwei Linien: Hüsten-Müschede-Wennigloh und Hüsten-Bruchhausen-Niedereimer

Im Lau­fe des Jah­res sol­len dann die Fah­rer gewon­nen wer­den, bis es dann auf den bei­den Lini­en los­ge­hen kann, die bereits 2012 vor­ge­stellt wur­den. Schnitt­punkt bei­der Lini­en und Kno­ten­punkt mit den „gro­ßen“ Bus­sen ist der Hüs­te­ner Markt. Eine Bür­ger­bus­li­nie führt von dort über den Hüs­te­ner Flamm­berg und Müsche­de nach Wen­nig­loh, die ande­re über Bruch­hau­sen bis hin­auf in die hoch­ge­le­ge­nen Wohn­ge­bie­te in Nie­der­ei­mer. Ziel des Bür­ger­bus­ses, der sich als Ergän­zung des bestehen­den Bus­li­ni­en­net­zes und kei­nes­falls als Kon­kur­renz zum Taxi ver­steht, ist es, auch die rela­tiv weit von den Ver­kehrs­ach­sen im Ruhr- und Röhr­tal gele­ge­nen grö­ße­ren Wohn­ge­bie­te anzu­bin­den. Ins Hal­te­stel­len­netz sol­len auch viel besuch­te Ein­rich­tun­gen wie das Frei­zeit­bad Nass oder das Karo­li­nen­hos­pi­tal ein­ge­baut wer­den. Gering­fü­gig müs­se das aus­ge­ar­bei­te­te Hal­te­stel­len­netz aller­dings noch über­ar­bei­tet wer­den, so Brei­er, etwa beim mitt­ler­wei­le nicht mehr exis­tie­ren­den Praktiker-Baumarkt.

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Eine Antwort

  1. Vie­len Dank für den posi­ti­ven Bericht trotz Anlauf­schwie­rig­kei­ten in Arnsberg.
    Nicht immer nur nach dem Mot­to „Bad News are good News“.

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