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Bro­del: Gemein­sam gegen Coro­na – Opti­mis­mus darf man sich nicht neh­men las­sen

Die Vor­sit­zen­de des Senio­ren­bei­rats, Karin Mühl­ber­ger-Groß­mann, und Sun­derns Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del (Bild vom 09.03.2020) (Foto: Stadt Sun­dern)

Sun­dern. Zu einem Erfah­rungs­aus­tausch zur Situa­ti­on der Senio­ren in den jet­zi­gen Coro­na-Zei­ten, hat sich die Vor­sit­zen­de des Senio­ren­bei­rats, Karin Mühl­ber­ger-Groß­mann, auf Ein­la­dung von Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del, mit ihm aus­ge­tauscht. Für Bro­del war es wich­tig, ein umfas­sen­des und sehr direk­tes Bild von der Situa­ti­on der älte­ren Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger zu bekom­men: „Unse­re Senio­ren sind von der Coro­na-Pan­de­mie beson­ders betrof­fen. Jede Anste­ckung ist mit zuneh­men­den Alter erns­ter zu neh­men. Aus allen Stu­di­en ist belegt, dass die Krank­heits­ver­läu­fe im Regel­fall schwe­rer ver­lau­fen. Nach den letz­ten Aus­wer­tun­gen der Daten aus Chi­na wird deut­lich, wie­viel erns­ter die Erkran­kung für Älte­re sein kann. So lag die Ster­be­ra­te bei den 70- bis 79-Jäh­ri­gen bei 8,0 Pro­zent und bei den Über-80-Jäh­ri­gen bei 14,8 Pro­zent. Zum Ver­gleich: In der Grup­pe der Kin­der bis neun Jah­re gab es kei­ne Todes­fäl­le“.

Erns­te Gefahr führt häu­fig zur selbst­ge­such­ten Iso­la­ti­on

Die sehr erns­te Gefahr führt damit häu­fig zur selbst­ge­such­ten Iso­la­ti­on. Und damit auch zum Ver­lust von direk­ten sozia­len Kon­tak­ten, mit Kin­dern und Enkeln. „Das ist schon für vie­le unse­rer Senio­ren hart, wenn man sei­ne Kin­der und Enkel nicht mehr in den Arm neh­men kann. Tele­fo­na­te sind zwar eine Alter­na­ti­ve, aber natür­lich nicht ver­gleich­bar“, so die Vor­sit­zen­de des Senio­ren­bei­rats, Frau Karin Mühl­ber­ger-Groß­mann. Wich­tig ist es daher, so Bür­ger­meis­ter und Karin Mühl­ber­ger-Groß­mann, sich den Opti­mis­mus nicht neh­men zu las­sen, auch wenn die Zei­ten beson­ders belas­tend sind. Bei­den ist aber klar, dass dies manch­mal ein­fa­cher gesagt als getan ist. Daher sind bei­de froh, dass es in Sun­dern vie­le Hil­fe­stel­lun­gen gibt, wie zum Bei­spiel die Akti­on „Sun­dern hilft Sun­dern“ oder die tele­fo­ni­sche Hot­line der Stadt, auf die der Bür­ger­meis­ter noch­mals beson­ders hin­weist: „Hier ste­hen wir jeden Tag, auch Sams­tags und Sonn­tags, von 07:00 bis 20:00 Uhr unter zwei Ruf­num­mern zur Ver­fü­gung.“ Und die Vor­sit­zen­de des Senio­ren­bei­rats ergänzt dabei, „dass auch wir vom Senio­ren­bei­rat jeder Zeit bei Fra­gen ger­ne zur Ver­fü­gung ste­hen“.

Bei Anfra­gen an den Senio­ren­bei­rat: Karin Mühl­ber­ger-Groß­mann Tel.: 02933 6584, E‑Mail: seniorenbeirat.kmg-sundern@gmx.de

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5 Antworten

  1. Die­ses Bild zum Bericht ist jetzt total dane­ben – auch wenn es schon vor ca. 4 Wochen auf­ge­nom­men wur­de.
    Ich kann mei­nen Mit­kom­men­taro­ren nur zustim­men.

  2. Pein­li­cher Show-Auf­tritt

    Die „Coro­na-Kri­se“ eig­net sich in keins­ter Wei­se dazu, solch insze­nier­te Auf­trit­te,
    dazu mit strah­len­den Gesich­tern, der Öffent­lich­keit zu prä­sen­tie­ren.

    Und dem Senio­ren­bei­rat sei emp­foh­len, auf der­ar­ti­ge Auf­trit­te zu ver­zich­ten.

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