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Bon­ner Schau­spie­ler lesen aus Macke-Brie­fen

August Macke // Stu­die zum Por­trät Eli­sa­beth Macke mit Äpfeln, 1909 // Pri­vat­be­sitz

Arns­berg. Noch heu­te zeu­gen Brie­fe, die August und Eli­sa­beth Macke sich geschrie­ben haben, von einer gro­ßen Lie­be und See­len­ver­wandt­schaft. Und doku­men­tie­ren gleich­zei­tig Mackes künst­le­ri­schen Wer­de­gang. Das Sauer­land-Muse­um lädt am Sonn­tag,  24. Novem­ber, zu einer Lesung aus Brie­fen des Paa­res ein. Die bei­den Bon­ner Schau­spie­ler Bir­te Schrein und Timo Berndt las­sen die Zei­len mit ihrer Sprech­kunst leben­dig wer­den.

August und Eli­sa­beth Macke – eine gro­ße Lie­be

Mit 16 Jah­ren lern­te August Macke die damals 15-jäh­ri­ge Eli­sa­beth auf dem Schul­weg ken­nen. Ein gan­zes Jahr beob­ach­te­ten die bei­den sich wort­los aus der Fer­ne. Denn ohne ein­an­der vor­ge­stellt zu wer­den, durf­te ein jun­ger Mann nicht ein­fach so eine Frau anspre­chen, das sah die gesell­schaft­li­che Eti­ket­te so vor. Nach­dem Wal­ter Ger­hard, Eli­sa­beths Bru­der, die bei­den Ver­lieb­ten mit­ein­an­der bekannt gemacht hat­te, wur­den sie schnell ein Paar. Stun­den­lang spa­zier­ten sie durch die Wäl­der, schwänz­ten die Schu­le, um sich heim­lich zu tref­fen, lagen im Gras und träum­ten sich in eine gemein­sa­me Zukunft – August ein Künst­ler, Eli­sa­beth immer an sei­ner Sei­te.
Nach einer vor­ehe­li­chen Schwan­ger­schaft wil­lig­te die Fami­lie Ger­hardt einer Hoch­zeit ein und so begann ganz stan­des­ge­mäß das gemein­sa­me Leben am Tegern­see, in Bonn und in der Schweiz. Der Traum bei­der wur­de wahr: zwei Kin­der, gemein­sa­me Rei­sen, Künst­ler­freun­de, ein ereig­nis­rei­ches Leben. Doch dann kam der Krieg und zer­stör­te alles.
  • Ter­min: Sonn­tag, 24. Novem­ber, 15 Uhr im Blau­en Haus des Sauer­land-Muse­ums
  • Ein­tritt 9 Euro an der Tages­kas­se oder 7 Euro im Vor­ver­kauf zu den Öff­nungs­zei­ten des Muse­ums und zzgl. Gebüh­ren als Online-Ticket unter www.sauerland-museum.de
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