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Blitzmarathon: kreisweit 342 Temposünder aufgefallen

Der zweite bundesweite Blitzmarathon kommt am 18. und 19. September.
Der zwei­te bun­des­wei­te Blitz­ma­ra­thon fand  am 18. und 19. Sep­tem­ber 2014 statt.

Arnsberg/Sundern/Hochsauerlandkreis. „Ins­ge­samt ver­lief der zwei­te bun­des­wei­te Blitz­ma­ra­thon im Hoch­sauer­land­kreis fast zur Zufrie­den­heit der Poli­zei,“ berich­tet Poli­zei­spre­cher Lud­ger Rath am Frei­tag nach Ablauf der 24-stün­di­gen Akti­on. An 60 Mess­stel­len kreis­weit waren mehr als 55 Poli­zis­ten und die Mit­ar­bei­ter der Geschwin­dig­keits­über­wa­chung des Hoch­sauer­land­krei­ses im Ein­satz. Dabei wur­den 8466 Fahr­zeu­ge gemes­sen. Davon fie­len 342 Fah­re­rin­nen und Fah­rer wegen zu höher Geschwin­dig­keit auf. Dies ent­spricht einer Quo­te von unge­fähr vier Pro­zent. Unrühm­li­cher Spit­zen­rei­ter war ein 18-jäh­ri­ger Fahr­an­fän­ger aus Bad Ber­le­burg. Der jun­ge Mann, der gera­de seit einem Monat den Auto­füh­rer­schein besitzt, wur­de im Bereich Win­ter­berg-Neu­as­ten­berg gemes­sen. Auf sei­nem Weg in Rich­tung Albrechts­platz war er bei erlaub­ten 50 km/h mit 94 km/h unter­wegs. Damit war er  fast dop­pelt so schnell unter­wegs wie erlaubt. Er muss jetzt mit einem mehr­wö­chi­gen Fahr­ver­bot und einem Buß­geld rechnen.

 

Vier Prozent Temposünder – Quote diesmal höher

Mobile Geschwindigkeitsmessung im Einsatz. (Foto: HSK)
Mobi­le Geschwin­dig­keits­mes­sung im Ein­satz. (Foto: HSK)

Poli­zei­ober­rat Josef Jako­bi: „Die erreich­te Quo­te zeigt, dass ca. 96 Pro­zent der Fahr­zeug­füh­rer sich sicher und unter Ein­hal­tung der zuläs­si­gen Höchst­ge­schwin­dig­kei­ten im Stra­ßen­ver­kehr bewe­gen. Aller­dings ist die Quo­te der fest­ge­stell­ten Geschwin­dig­keits­über­schrei­tun­gen mit ca. vier Pro­zent  höher als bei bis­he­ri­gen Aktio­nen. Der über­wie­gen­de Teil der Auto­fah­rer hat sich gedank­lich mit dem The­ma Geschwin­dig­keit beschäf­tigt und konn­te viel­leicht auch fest­stel­len, dass er ohne nen­nens­wer­ten zeit­li­chen Mehr­auf­wand, dafür aber mit weni­ger Stress an sei­nem Ziel ange­kom­men ist.“

Dank an Schüler und Lehrer für ihre Mitwirkung

Ein beson­de­rer Fokus der Akti­on lag dies­mal auf der spe­zi­el­len Sicht­wei­se von Schü­le­rin­nen und Schü­lern und auf Stel­len, an denen sie sich auf dem Schul­weg und in ihrer Frei­zeit beson­ders durch über­höh­te Geschwin­dig­keit gefähr­det füh­len. „Da es lei­der nicht mög­lich war, alle von den Schü­le­rin­nen und Schü­lern gemel­de­ten Stel­len wäh­rend der 24-stün­di­gen Akti­on in die Mess­stel­len­lis­te auf­zu­neh­men, wur­den eini­ge die­ser Orte aus­ge­wählt und die ent­spre­chen­den Schul­klas­sen zu die­sen als Messpa­ten ein­ge­la­den,“ so Lud­ger Rath. „Dabei zeig­te sich an allen die­sen Stel­len, dass die Auto­fah­re­rin­nen und Auto­fah­rer fast aus­schließ­lich mit ange­pass­ter Geschwin­dig­keit und einer rück­sichts­vol­len Fahr­wei­se unter­wegs waren, so dass es von Sei­ten der Poli­zei kaum Bean­stan­dun­gen gab.“ Poli­zei­ober­rat Josef Jako­bi bedankt sich auch auf die­sem Weg herz­lich bei allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern für ihre Bereit­schaft, sich am Blitz­ma­ra­thon zu betei­li­gen und aktiv mit­zu­wir­ken. Die­ser Dank gilt natür­lich auch den Leh­re­rin­nen und Lehrern.

Polizei will Zahl der Geschwindigkeitsunfälle reduzieren

2014.02.06.Logo.Polizei„Der enor­me Anstieg der Anzahl der Unfäl­le mit der Ursa­che nicht ange­pass­te Geschwin­dig­keit mit schwer Ver­letz­ten um 24,5 Pro­zent zeigt, wie sehr es not­wen­dig ist, das Bewusst­sein aller für die Gefah­ren hoher Geschwin­dig­keit zu schär­fen“, sagt Josef Jako­bi als Lei­ter der Direk­ti­on Ver­kehr bei der Kreis­po­li­zei­be­hör­de. „Die Sen­kung der Anzahl der Ver­letz­ten und Getö­te­ten bil­det unse­ren Erfolg ab und nicht die Anzahl der fest­ge­stell­ten Über­schrei­tun­gen. Die Poli­zei im Hoch­sauer­land­kreis wird auch wei­ter­hin mit repres­si­ven und prä­ven­ti­ven Mit­teln dar­an arbei­ten, die Zahl der Geschwin­dig­keits­un­fäl­le zu reduzieren.“

 

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