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Besucher erstaunt über Vielfalt der Ausstellung „um Gottes willen“

Die AG 60plus besich­tig­te die Aus­stel­lung „um Got­tes wil­len“ in der Stadt­ga­le­rie. (Foto: Klaus Plümper)

Sun­dern. Erneut hat­te jetzt die Kul­tur­be­auf­trag­te der AG 60plus, Mat­hil­dis Schmitz-Hen­ges­bach, eine Füh­rung durch die zur­zeit noch bis zum 10. Juni lau­fen­de Aus­stel­lung „um Got­tes wil­len“ in der Stadt­ga­le­rie Sun­dern organisiert.

Kunst und Religion – Politik und Gesellschaft

Aus­stel­lung „um Got­tes wil­len“ in der Stadt­ga­le­rie. (Foto: Klaus Plümper)

Enga­giert und kom­pe­tent führ­te die Gale­ris­tin und Vor­sit­zen­de des Kunst­ver­eins Sun­dern-Sauer­land, Anne Knapstein, Mit­glie­der und Freun­de der AG 60plus durch die aktu­el­le Aus­stel­lung „um Got­tes wil­len“. Sech­zehn inter­na­tio­na­le Künst­le­rin­nen und Künst­ler brin­gen in ihren aus­ge­stell­ten Wer­ken ihre unter­schied­li­chen Zugän­ge zu den The­men Reli­gi­on, Gott, Jah­we oder Allah zum Aus­druck. Schnell wur­de den Besu­chern klar, dass die aus­ge­stell­ten Gemäl­de, Foto­gra­fien, Skulp­tu­ren, Assem­bla­gen und Instal­la­tio­nen nicht nur aus­rei­chend Stoff für ange­reg­te Debat­ten und Dis­kus­sio­nen erge­ben, son­dern das vie­le der aus­ge­stell­ten Wer­ke Fra­gen auf­wer­fen und einer Erklä­rung bedürfen.

Aus­stel­lung „um Got­tes wil­len“. (Foto: Klaus Plümper)

Wel­che Gedan­ken lei­ten einen jüdi­schen Maler, wenn er Por­träts von his­to­ri­schen katho­li­schen Päps­ten aus­stellt? Sind die gebas­tel­ten Model­le von bedeu­ten­den Sakral­bau­ten ernst oder iro­nisch gemeint? Wie wir­ken die in Beton gegos­se­nen Objek­te sakra­ler Gebäu­de­tei­le auf den Besu­cher? Anne Knapstein, erläu­ter­te den Besu­chern, dass es sich bei den Wer­ken um Stü­cke von ganz jun­gen bis zu sehr erfah­re­nen Künst­lern geht. Die Kunst­wer­ke zei­gen, so Anne Knapstein, den gro­ßen Zwie­spalt vie­ler zeit­ge­nös­si­scher Künst­ler in Bezug auf ihre Hal­tung zur Reli­gi­on in der heu­ti­gen Gesell­schaft. Daher kann man den Aus­stel­lungs­ti­tel „um Got­tes wil­len“ sowohl als Aus­ruf des Ent­set­zens und Bedau­erns als auch der Über­ra­schung interpretieren.

Klaus Plüm­per

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