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Bay­ri­scher Prinz beim Bay­ri­schen Abend im Jägerzelt

Neheim. Wenn die Nehei­mer Jäger ihr Hoch­fest am Frei­tag abend mit dem tra­di­tio­nel­len Bay­ri­schen Abend star­ten, haben sie in die­sem Jahr eine beson­de­re Über­ra­schung parat – einen ech­ten Bayern-Prinzen.

Seine Königliche Hoheit. Prinz Luitpold von Bayern, sticht zusammen mit Arnsbergs Bürgermeister das erste Faß beim Jägerfest 2014 an. (Foto. Veranstalter)
Sei­ne König­li­che Hoheit. Prinz Luit­pold von Bay­ern, sticht zusam­men mit Arns­bergs Bür­ger­meis­ter das ers­te Faß beim Jäger­fest 2014 an. (Foto. Veranstalter)

Prinz Luit­pold wird am Frei­tag, 15. August pünkt­lich um 18.34 Uhr – 1834 ist das Grün­dungs­jahr des Jäger­ver­eins – mit Jäger­oberst Klaus Hum­pe und den Ehren­gäs­ten in das Fest­zelt auf dem Nehei­mer Markt ein­mar­schie­ren und anschlie­ßend zusam­men mit Bür­ger­meis­ter Hans-Josef Vogel das ers­te Faß Jäger­fest­bier anste­chen und eine Anspra­che hal­ten. Dar­über hin­aus erwar­tet die Besu­cher zum Baye­ri­schen Abend Blas­mu­sik mit dem Orches­ter des Jäger­ver­eins sowie dem Musik­ver­ein Kes­sel­tal-Bis­sin­gen. Die Show­band All­gäu Power heizt dann ab 21.30 Uhr den Gäs­ten im Fest­zelt mit ihrem neu­en Pro­gramm ein. „Für uns eine klei­ne Sen­sa­ti­on,  dass SKH („Sei­ne König­li­che Hoheit“ ) uns besucht, aber wir trin­ken ja auch sein Bier,“ kom­men­tiert Jäger­oberst Klaus Hum­pe den hohen Besuch. Denn beim Bay­ri­schen Abend tra­gen die Sauer­län­der nicht nur baye­ri­sche Leder­ho­sen und Dirndl, da trin­ken sie auch baye­ri­sches Bier. König Lud­wig hell und dun­kel wer­den serviert.

Uren­kel des letz­ten baye­ri­schen Königs

Sei­ne König­li­che Hoheit Prinz Luit­pold von Bay­ern, Uren­kel König Lud­wigs III., des letz­ten baye­ri­schen Königs, trat 1977 nach sei­nem Jura­stu­di­um in Mün­chen in die Schloss­braue­rei Kal­ten­berg ein, die sei­ne Mut­ter 1954 gekauft hat­te. Er sanier­te den klei­nen Betrieb und bau­te ihn zu einer inter­na­tio­na­len Spe­zia­li­tä­ten­braue­rei aus. Dabei setz­te er auf Nischen wie „König Lud­wig Dun­kel“ und „König Lud­wig Weiß­bier“. 1980 rief er das Kal­ten­ber­ger Rit­ter­tur­nier ins Leben. Neben dem Aus­bau der Schloss­braue­rei zu einer der füh­ren­den baye­ri­schen Spe­zia­li­tä­ten­braue­rei mit Brau­stät­ten in Kal­ten­berg, Fürs­ten­feld­bruck und Holz­kir­chen setz­te er seit 1979 auf Inter­na­tio­na­li­sie­rung im Wege der Lizenz­ver­ga­be. Statt Bier wei­te Wege zu trans­por­tie­ren wird streng nach dem Baye­ri­schen Rein­heits­ge­bot vor Ort in Lizenz gebraut. 2008 gab Prinz Luit­pold die Geschäfts­füh­rung der ope­ra­ti­ven Braue­rei ab und kon­zen­trier­te sich auf die Expan­si­on in neue Märk­te und die Mar­ken­füh­rung. Heu­te wird unter Lizenz der „König Lud­wig Inter­na­tio­nal“ inklu­si­ve Deutsch­land in zwölf Län­dern König­li­ches Bier her­ge­stellt. Par­al­lel dazu wur­de über die Schloss Kal­ten­berg KG ein umfang­rei­ches Mar­ken­port­fo­lio auf­ge­baut und in erfolg­rei­che Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen umge­setzt. Im Okto­ber 2011 über­nahm Prinz Luit­pold die Por­zel­lan­ma­nu­fak­tur Nym­phen­burg vom Wit­tels­ba­cher Aus­gleichs­fonds. Er lebt auf Schloss Kal­ten­berg, hat zwei Töch­ter und drei Söh­ne; er ist pas­sio­nier­ter Seg­ler, bil­det jun­ge Pfer­de aus und hat zahl­rei­che ehren­amt­li­che Tätig­kei­ten in Indus­trie und Kul­tur inne. Sein Besuch in Neheim wur­de von der War­stei­ner Braue­rei vermittelt.

 

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