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Bau­stel­le Haupt­stra­ße Sun­dern rückt näher: Ab Mon­tag halb­sei­ti­ge Sper­rung

Sun­dern. Die Groß­bau­stel­le auf der Haupt­stra­ße in Sun­dern rückt näher: Dort wur­den in den letz­ten Tagen bereits die Vor­be­rei­tun­gen für den Bau so genann­ter Kom­bi­spu­ren getrof­fen, die nach Fer­tig­stel­lung den Ver­kehrs­fluss in der Sun­derner City an die­ser Stel­le ver­bes­sern sol­len. Ab kom­men­den Mon­tag, 29. Juni, muss auf dem Teil­stück zwi­schen „Kur­ze Stra­ße“ und Sport­platz die Stre­cke halb­sei­tig gesperrt und durch eine Ampel gere­gelt wer­den.

Stre­cken­be­reich wird halb­sei­tig gesperrt

„Wir erwar­ten zunächst eine Belas­tung für Ver­kehrs­teil­neh­mer und Anwoh­ner, spä­ter dann aber eine Ent­las­tung durch die zusätz­li­che Abbie­ge­spur“, erklär­te Sun­derns Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del beim Orts­ter­min am Mon­tag. Nach einem inten­si­ven Aus­tausch mit der Wirt­schaft in Sun­dern sowie Ver­tre­tern der Initia­ti­ve „Ein­sU“ wol­le man auf die über Jah­re gewach­se­nen Ver­än­de­run­gen an der Stra­ße nun reagie­ren, so der Bür­ger­meis­ter von Sun­dern. Nach und nach sei­en an der Haupt­stra­ße die fre­quen­tier­ten Gewer­be­be­trie­be, Tank­stel­len und Mär­ke gewach­sen, die Abbie­ge­vor­gän­ge zu ihnen hät­ten zu einer Ver­lang­sa­mung der Ver­kehrs­füh­rung bei­getra­gen.

Über­le­gun­gen seit 2014

Schon seit 2014 gibt es zwi­schen dem Sport­platz Sun­dern und dem Hotel im Zen­trum der Stadt eine groß­räu­mi­ge Pla­nung. „Es liegt hier aber eine enge Bebau­ung vor, die nur wenig Mög­lich­kei­ten lässt“, sag­te Fach­be­reichs­lei­ter Lars Ohlig. Des­we­gen habe man im letz­ten Jahr mit dem Lan­des­be­trieb Stra­ßen­NRW gespro­chen, in des­sen Auf­trag die Stadt Sun­dern nur wei­te­re Pla­nung und Durch­füh­rung der Arbei­ten über­nom­men hat.

Kon­kret betrof­fen von den Bau­ar­bei­ten und spä­te­ren Ver­än­de­run­gen ist der Abschnitt der Haupt­stra­ße Sun­dern zwi­schen der „Kur­zen Stra­ße“ und dem Sport­platz in Sun­dern in bei­de Rich­tun­gen. Auf die­sem Teil­stück ent­ste­hen jeweils zwei der so genann­ten Links­ab­bie­ge­hel­fer. In Rich­tung Sun­dern-Zen­trum wird die Ein­fahrt zur Tank­stel­le und in Rich­tung Ste­mel die zum Dis­coun­ter wie zum Sport­platz durch eine extra Abbie­ge­spur beschleu­nigt wer­den. Bewerk­stel­ligt wer­den soll das über eine so genann­te Kom­bi­spur. Auf dem genann­ten Stre­cken­ab­schnitt wird in einer Län­ge von rund 600 Metern damit eine drit­te Fahr­spur als Links­ab­bie­ge­spur ein­ge­rich­tet.

Links­ab­bie­ger­spu­ren auf ca. 600 Metern

Den Platz für die Erwei­te­rung, die die Haupt­stra­ße zwi­schen „Kur­ze Stra­ße“ und Sport­platz auf eine Brei­te von 8,25 Meter brin­gen soll, holen sich die Pla­ner auf der Haupt­stra­ße stadt­aus­wärts Rich­tung Ste­mel. „Wir bekom­men durch die Ver­la­ge­rung des Bür­ger­steigs rund 90 Zen­ti­me­ter Platz­ge­winn“, erklär­te Pla­ner Lars Ohlig, alle Flä­chen auf dem Stre­cken­ab­schnitt lie­gen übri­gens auf städ­ti­schem Grund. Um das Pro­jekt zu rea­li­sie­ren müs­sen die unter­halb des jet­zi­gen Bür­ger­steigs lie­gen­den Ver­sor­gungs­lei­tun­gen durch die Fa. West­netz ver­legt wer­den. Und auch die an der Haupt­stra­ße in dem bestimm­ten Abschnitt gepflanz­ten zwölf Bäu­me müs­sen wei­chen. „Ob sie gefällt oder ver­setzt wer­den kön­nen, wol­len wir für jeden der Bäu­me ent­schei­den“, so Ohlig wei­ter. Die Mög­lich­keit einer Umset­zung sei aber lei­der unwahr­schein­lich.

Bäu­me müs­sen wei­chen

Die neue Kom­bi­spur auf der Haupt­stra­ße wird nach Abschluss aller Arbei­ten vor­aus­sicht­lich ab Anfang Sep­tem­ber den Ver­kehrs­teil­neh­mern stadt­ein­wärts wie stadt­aus­wärts im Wech­sel die Mög­lich­keit zur Nut­zung einer der ins­ge­samt vier neu­en Links­ab­bie­ge­hel­fer geben. Die Arbei­ten kön­nen jedoch nicht ohne Beein­träch­ti­gung des flie­ßen­den Ver­kehrs durch­ge­führt wer­den. So ist eine halb­sei­ti­ge Sper­rung für die Dau­er der Arbei­ten ab 29. Juni bis nach den Som­mer­fe­ri­en vor­ge­se­hen. Wäh­rend­des­sen wird der Ver­kehr durch eine Bau­stel­len­am­pel gere­gelt. Kurz vor Voll­endung der Arbei­ten müs­se, so sagen die Pla­ner, die Haupt­stra­ße für das Auf­brin­gen einer Decke an einem oder zwei Wochenende(n) kom­plett gesperrt wer­den. Dann soll die Umlei­tung von oder nach Sun­dern-City nur über die Stra­ße am Sor­pe­see mög­lich wer­den. „Damit haben wir bereits beim Neu­bau der Durch­gangs­stra­ße in Ste­mel gute Erfah­run­gen gemacht“, sagt Sun­derns Bür­ger­meis­ter Bro­del.

(Text und Foto: Frank Albrecht)

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2 Antworten

  1. Gleich­zei­tig mit der Bau­maß­nah­me Haupt­stra­ße wird die ein­zig mög­li­che inner­ört­li­che Umge­hung (Buchweg/Randweg) eben­falls wegen Bau­ar­bei­ten voll­stän­dig gesperrt. Ntür­lich ist das kei­ne Umge­hungs­stra­ße – aber für den „Not­fall“ stand sie schon im begrenz­ten Maße zur Ver­fü­gung.
    Vor Jah­ren wur­de die Aus­sa­ge gemacht, dass, wenn auf der Haupt­stra­ße Behin­de­run­gen (wel­cher Art auch immer) ein­tre­ten, dass der Lock­weg zumin­dest als Ein­bahn­stra­ße frei­ge­ge­ben wer­den soll. Aber die­se Stra­ße ist auf Dau­er abge­rie­gelt. Man hat nie wie­der etwas davon gehört.
    Ist das alles Zufall, oder Absicht, oder hat man ein­fach nicht nach­ge­dacht?
    Macht sich eigent­lich Nie­mand Gedan­ken über die Fol­gen von Stra­ßen­aus­bau­rbei­ten?
    Hof­fent­lich wird das Ver­kehrs­cha­os nicht all­zu groß.

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