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Ban­nes: Tarif­ab­schluss trifft Stadt Arns­berg hart

Arnsbergs Stadtkämmerer Peter Bannes. (Foto: Stadt Arnsberg)
Arns­bergs Stadt­käm­me­rer Peter Ban­nes. (Foto: Stadt Arns­berg)

Arns­berg. Der Blick­punkt AS stellt drei Fra­gen an Arns­bergs Stadt­käm­me­rer Peter Ban­nes anläss­lich des Tarif­ab­schlus­ses im öffent­li­chen Dienst:

1. Wie wirkt sich der Tarif­ab­schluss im öffent­li­chen Dienst – 3 Pro­zent in die­sem, 2,4 Pro­zent im nächs­ten Jahr – auf den Haus­halt der Stadt Arns­berg aus?

Peter Ban­nes: Natür­lich ist die Ent­gel­t­er­hö­hung den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern zu gön­nen. Sie haben sie sich ver­dient. Lang­fris­tig müs­sen die öffent­li­chen Arbeits­plät­ze gegen­über der Pri­vat­wirt­schaft wett­be­werbs­fä­hig blei­ben. Der Tarif­ab­schluss trifft die Stadt Arns­berg den­noch hart. Zum einen ist der finan­zi­el­le Spiel­raum in Stär­kungs­pakt-Kom­mu­nen noch enger als in ande­ren Städ­ten. Zum ande­ren liegt der Abschluss über der erwar­te­ten und bereits ein­ge­plan­ten Stei­ge­rungs­ra­te beim Per­so­nal­kos­ten­bud­get für die Jah­re 2014 und 2015. In Zah­len stellt sich der Tarif­ab­schluss wie folgt dar: Für 2014 kos­tet uns der Tarif­ab­schluss gegen­über dem Per­so­nal­kos­ten­bud­get von 2013 rund 770.000 Euro. Das sind 285.000 Euro mehr als geplant. Für 2015 liegt die Erhö­hung bei 890.000 Euro. Das sind 320.000 Euro mehr als geplant.
 

2. Wie vie­le Mit­ar­bei­ter der Stadt­ver­wal­tung pro­fi­tie­ren von der sozia­len Kom­po­nen­te des Abschlus­ses, dem Sockel von 90 Euro?

Peter Ban­nes: In der Kern­ver­wal­tung der Stadt pro­fi­tie­ren rund 50 Pro­zent der Mit­ar­bei­ter/-innen vom Sockel­be­trag im Rah­men der Tarif­ver­ein­ba­rung.
 

3. Wel­che aktu­el­len Ent­wick­lun­gen auf der Ein­nah­me- oder Aus­ga­be­sei­te wir­ken sich noch auf den städ­ti­schen Haus­halt aus?

Peter Ban­nes: Wir müs­sen jetzt die Ent­wick­lung bei den ande­ren Auf­wands- und Ertrags­po­si­tio­nen genau beob­ach­ten und Kom­pen­sa­ti­ons­mög­lich­kei­ten auf­spü­ren. Nach dem vor­aus­sicht­lich guten Jah­res­er­geb­nis im Jahr 2013 – 2,6 Mio. Euro bes­ser als geplant – wird damit das Jahr 2014 deut­lich schwie­ri­ger.

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