Hüsten/Bruchhausen. Die Neueröffnung der Radrennbahn auf der Riggenweide und das Radrennen waren am Sonntag ein großartiges Ereignis für Hüsten und alle Freunde des Radsports. Der Zweitplatzierte des Hauptrennens, Lokalmatador Kai Exner, wird den Tag allerdings auch noch aus einem weniger erfreulichen Grund in Erinnerung behalten. Er wurde nach dem Rennen Opfer eines wütenden Autofahrers.
Faustschlag ins Gesicht – Zeugen rufen die Polizei
Radfahrer werden immer wieder in brenzlige Situationen mit Autofahrern verwickelt. Meistens bleibt es aber nur beim Hupen oder anderen Nötigungen. Eine ganz schlimme Erfahrung hat allerdings jetzt Kai Exner gemacht, als er auf das erfolgreiche Rennen auf der neuen Radrennbahn noch einige Trainingskilometer folgen lassen wollte. Christian Kracht, Versicherungsmakler sowie Freund und Ausbilder des jungen Radfahrers, berichtet dem „Blickpunkt“: „Bereits in Bruchhausen war die Trainingsfahrt beendet, als ihn ein Autofahrer und seine Beifahrerin zunächst nötigten und von der Fahrbahn abdrängen wollten. Als dies nicht gelang, fuhr das Auto einige Meter vor, hielt an, der Fahrer stieg aus und versetzte dem jungen Radfahrer einen Faustschlag ins Gesicht. Zeugen riefen die Polizei. Gegen den Autofahrer wurde Anzeige wegen Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erstattet. Die Platzwunde am Kopf von Kai Exner musste im Krankenhaus genäht werden.“
