Ausstellung in der Alten Synagoge in Meschede

Tri­pty­chon „Sho­ah“ von Hans Otto Sper­lich, zu sehen in der Aus­stel­lung „Babij Jar“, im Bür­ger­zen­trum Alte Syn­ago­ge. (Foto: privat)

Mesche­de. Vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher sahen die Aus­stel­lungs­er­öff­nung „Babij Jar“ im Bür­ger­zen­trum Alte Syn­ago­ge, die noch an den kom­men­den zwei Wochen­en­den zu sehen ist. Der Rüge­ner Künst­ler Hans Otto Sper­lich selbst erklär­te in einem bewe­gen­den Vor­trag, was ihn zu die­sen Bil­dern des Mas­sen­mor­des an Juden aus Kiew in Babij Jar vor genau 80 Jah­ren geführt hat, wie er so ver­sucht hat, die­se schreck­li­chen Ein­drü­cke zu ver­ar­bei­ten. Die gro­ßen Bil­der sind Abbil­der der Erschüt­te­rung, die Sper­lich dort erlebt hat.

Der Kul­tur­ring hat­te den Künst­ler zu die­ser Aus­stel­lung in die Syn­ago­ge ein­ge­la­den, um so mit dazu bei­zu­tra­gen, dass die­ses unvor­stell­ba­re Ver­bre­chen nicht in Ver­ges­sen­heit gerät.

Die Aus­stel­lung ist bis zum 28.11. jeweils frei­tags, sams­tags und sonn­tags geöff­net von 15.00 bis 18.00 Uhr – es gilt wohl noch die 3G-Rege­lung, wahr­schein­lich aber schon die 2G-Rege­lung beim Besuch der Synagoge.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: Kul­tur­ring Mesche­de e. V.)

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