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Aus der Nach­bar­schaft: Fall­schirm­sprin­ger von der Auto­bahn­brü­cke

Kreis. Am Frei­tag­abend gegen 21.30 Uhr stell­ten Zeu­gen fest, wie zwei Fall­schirm­sprin­ger, soge­nann­te „Base­jum­per“ von der Auto­bahn-Tal­brü­cke Nutt­lar spran­gen und anschlie­ßend mit ihren Fall­schir­men auf einer Wie­se unter­halb der Brü­cke lan­de­ten. Das berich­tet die Poli­zei Hoch­sauer­land­kreis.

Base­jum­per von der Auto­bahn-Tal­brü­cke

Die Base­jum­per ent­fern­ten sich mit einem Pkw in Rich­tung Nutt­lar. Im Zuge der Fahn­dung nach dem Pkw konn­te die­ser zwi­schen Hein­richs­tal und Wehr­sta­pel von der Poli­zei ange­hal­ten und kon­trol­liert wer­den. Im Pkw befan­den sich drei männ­li­che Per­so­nen im Alter von 25, 27 und 30 Jah­ren. Im Fahr­zeug konn­ten durch die Poli­zei zwei Fall­schir­me und zwei Helm­ka­me­ras auf­ge­fun­den wer­den. Die Gegen­stän­de wur­den sicher­ge­stellt.

Frei­heits­stra­fe mög­lich

Die Per­so­nen ste­hen im Ver­dacht, unge­nehm­nigt mit ihren Fall­schir­men von der Auto­bahn­brü­cke gesprun­gen zu sein bzw. Bei­hil­fe dazu geleis­tet zu haben. Die­ses stellt eine Straf­tat nach dem Luft­ver­kehrs­ge­setz da und kann mit Frei­heits­stra­fe bis zu zwei Jah­ren oder Geld­stra­fe bestraft wer­den.

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