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Aufbruchstimmung in der Jungen Union Südwestfalen

Der beim Süd­west­fa­len­tag in der Schüt­zen­hal­le St. Sebas­tia­nus in Wes­tön­nen neu gewähl­te Vor­stand der Jun­gen Uni­on Süd­west­fa­len. (Foto: JU Südwestfalen)

Süd­west­fa­len. Beim Süd­west­fa­len­tag der Jun­gen Uni­on in der Schüt­zen­hal­le St. Sebas­tia­nus in Wes­tön­nen wur­de die 31-jäh­ri­ge Fran­zis­ka Schüt­te-Söke­land aus Schmal­len­berg mit 100 % der Stim­men als Vor­sit­zen­de des JU-Bezirks bestä­tigt. Sie wird damit dem ca. 3500 Mit­glie­der star­ken Ver­band für zwei wei­te­re Jah­re vorstehen.

Historisch schlechtes Wahlergebnis aufarbeiten

Die Auf­ar­bei­tung des his­to­risch schlech­ten Wahl­er­geb­nis­ses der CDU bei der Bun­des­tags­wahl war eines der zen­tra­len The­men des Süd­west­fa­len­ta­ges der Jun­gen Union.

So stell­te Flo­ri­an Mül­ler, der neue CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te für den Kreis Olpe und den süd­li­chen Mär­ki­schen Kreis, klar, dass die Par­tei „eine inhalt­li­che, per­so­nel­le und struk­tu­rel­le Neu­auf­stel­lung“ braucht. Gera­de bei den Erst­wäh­lern schnitt die CDU schlecht ab. Daher mach­te er deut­lich, dass die The­men der jun­gen Leu­te mehr in den Blick der Par­tei rücken müs­sen. In ähn­li­cher Wei­se bewer­te­te auch der Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Dr. Peter Lie­se die Bun­des­tags­wahl. Als Bei­spiel nann­te Lie­se die inter­na­tio­na­len Bemü­hun­gen im Kampf gegen den Kli­ma­wan­del, die nun in den nächs­ten Tagen beim Kli­ma­gip­fel in Glas­gow deut­lich her­aus­ge­ar­bei­tet wer­den müssten.

Dar­über hin­aus berich­te­te Mül­ler von den Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen in Ber­lin und stell­te sei­ne gro­ße Besorg­nis dar­über dar, dass der länd­li­che Raum im neu­en Koali­ti­ons­pa­pier kaum wahr­ge­nom­men wird.

Als beson­ders erfreu­lich bewer­te­te Dr. Peter Lie­se die Wahl von Hen­drik Wüst als neu­en Minis­ter­prä­si­den­ten von Nord­rhein-West­fa­len. Mit die­sem Zei­chen aus Düs­sel­dorf „kön­nen wir opti­mis­tisch in den Land­tags­wahl­kampf gehen“, so Liese.

Sichtbares Sprachrohr der jungen Generation

In ihrem Bericht schil­der­te Schüt­te-Söke­land, dass die Vor­stands­ar­beit in den letz­ten Mona­ten ganz im Zei­chen der Pan­de­mie stand und daher die digi­ta­len For­ma­te ver­mehrt genutzt wur­den. Dabei bil­de­ten die The­men Bil­dung, Wirt­schaft, Infra­struk­tur, Wald- und Forst­wirt­schaft die Schwer­punk­te der Arbeit der JU Süd­west­fa­len. Bei der Bewer­tung der Bun­des­tags­wahl schloss sie sich den Aus­füh­run­gen der Gäs­te an. „Wir haben in den letz­ten Mona­ten gute Ver­an­stal­tun­gen mit The­men für die jun­ge Genera­ti­on in Süd­west­fa­len ange­bo­ten. Da kön­nen wir mit einem neu­en Team nun anknüp­fen, aber wir müs­sen noch viel sicht­ba­rer wer­den. Poli­tik ist schließ­lich kein Selbst­zweck, son­dern wir wol­len als Sprach­rohr der jun­gen Genera­ti­on in Süd­west­fa­len unse­ren Lebens- und Arbeits­raum im Grü­nen mitgestalten.“

Weitere Vorstandswahlen

Für den wei­te­ren Vor­stand stan­den neben eini­gen erfah­re­nen JU´lern auch ein jun­ges Team zur Wahl. Als stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de wur­den Bir­te Hack­barth aus Men­den und Maxi­mi­li­an Wulf aus Möh­ne­see-Ellingsen gewählt. Ann-Sophie Sie­bert aus Olpe wur­de als Geschäfts­füh­re­rin und Lukas Kraft aus Bri­lon als Schrift­füh­rer in ihrem Arm bestä­tigt. Ann-Kath­rin Duch­hardt aus Erndte­brück wur­de als Pres­se­spre­che­rin neu gewählt. Ergänzt wird der Vor­stand durch die Bei­sit­zer Max Beck­mann (Olpe), Rebec­ca Brand (Gese­ke), Jona­than Grusch­ka (Bal­ve), Fran­zis­ka Hol­lstein (Alte­na), Niklas Kost (Ense), Tor­ben Ras­sen­hö­vel (Lipp­stadt), Maxi­mi­li­an Rein­ber­ger (Lipp­stadt), Nico­las Sie­brecht (Mars­berg), Chris­ti­an Vogt (Sie­gen), Adam Wal­c­zak (Werl) und Janis Zim­mer­mann (Arns­berg).

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: Jun­ge Uni­on Südwestfalen)

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