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Arnsbergs zweite Stromtankstelle steht am Rathaus

Stadt­käm­me­rer Peter Ban­nes (vor­ne) stell­te mit Stadt­wer­ke-Chef Karl­heinz Wei­ßer (rechts) und Rats­mit­glie­dern aus dem Stadt­wer­ke-Auf­sichts­rat die neue Strom­tank­stel­le am Rat­haus in Neheim vor. (Foto: oe)

Neheim. „Damit set­zen wir gleich zu Beginn des neu­en Jah­res ein posi­ti­ves Zei­chen für den Kli­ma­schutz in Arns­berg“, sag­te Stadt­käm­me­rer Peter Ban­nes, als er am Mitt­woch die neue Strom­tank­stel­le am Rat­haus zusam­men mit Stadt­wer­ke-Chef Karl­heinz Wei­ßer und Mit­glie­dern der Rats­frak­tio­nen von CDU, SPD und Grü­nen vor­stell­te. „Arns­berg setzt auf E‑Mobilität als nach­hal­ti­ge Fort­be­we­gung, auf weni­ger Luft­ver­schmut­zung, weni­ger Lärm und weni­ger Treib­haus­gas­emis­sio­nen, und hat des­halb sei­ne Stadt­wer­ke mit der Aus­ar­bei­tung eines Elek­tro­mo­bi­li­täts­kon­zepts beauf­tragt,“ so Ban­nes weiter.

Engelbertplatz und Arnsberger Bahnhof folgen

Dies sei nun bereits die zwei­te Strom­tank­stel­le, die die Stadt­wer­ke eröff­nen, sag­te Wei­ßer. Die ers­te lau­fe bereits seit einem hal­ben Jahr sehr erfolg­reich auf dem Stadt­wer­ke-Cam­pus im Nie­der­eim­erfeld. Nun habe man am Rat­haus ein Zei­chen set­zen wol­len. Auch die nächs­te Strom­tank­stel­le am Nehei­mer Engel­bert­platz sei bereits errich­tet und sol­le noch im Janu­ar frei­ge­ge­ben wer­den. Im Febru­ar fol­ge eine wei­te­re am Bahn­hof im Stadt­teil Arns­berg. In Hüs­ten wird noch ein Stand­ort gesucht. Wei­ßer berich­te­te auch von regem Inter­es­se bei hei­mi­schen Unter­neh­men von Pfle­ge­diens­ten bis zur Indus­trie. Man ste­he in Ver­hand­lun­gen mit dem hei­mi­schen Tank­stel­len­be­trei­ber Grü­ne und auch Auto­häu­ser sei­en inter­es­siert, woll­ten Flot­ten­kun­den eben­so Ange­bo­te machen wie Familien.

Elektrisch Tanken ist preiswert

Strom Tan­ken ist ganz ein­fach, wie Micha­el Leg­ner von den Stadt­wer­ken demons­triert. (Foto: oe)

Wei­ßer ist über­zeugt, dass die Elek­tro­mo­bi­li­tät wei­ter an Schwung gewin­nen wird und das sie per­spek­ti­visch einen Betrag zur Spei­che­rung flüch­ti­ger rege­ne­ra­ti­ver Ener­gien leis­ten kann. Es sei­en aller­dings noch eini­ge Ver­bes­se­run­gen nötig, um die all­ge­mei­ne Akzep­tanz zu erhö­hen, etwa bei der Reich­wei­te. Elek­trisch Tan­ken sei preis­wert. Strom für 100 Kilo­me­ter kos­te aktu­ell 4,44 Euro. bei einem Sie­ben-Liter-Auto zah­le man für Ben­zin 9,40 Euro, mehr als das Dop­pel­te. Mit einem Die­sel lie­ge man bei 6,40 Euro. Der Käm­me­rer ver­weist zudem dar­auf, dass Elek­tro­au­tos auf allen städ­tisch bewirt­schaf­te­ten Park­plät­zen kos­ten­los par­ken dürfen.

Zeit für kleine Erledigung

An der Strom­tank­stel­le am Rat­haus kön­nen zwei E‑Autos gleich­zei­tig tan­ken, ohne dass sich die Lade­leis­tung von jeweils 22 KW ver­rin­gert – aller­dings erst in ein paar Tagen, da sich die geplan­te Frei­schal­tung wegen der Weih­nachts­fe­ri­en ver­zö­gert. Voll­stän­di­ges Auf­tan­ken daue­re je nach Typ etwa 60 bis 80 Minu­ten, so Micha­el Leg­ner vom Stadt­wer­ke-Ver­trieb, doch meist rei­che eine hal­be Stun­de, in der man etwas im Rat­haus erle­di­gen, ein­kau­fen oder einen Kaf­fee trin­ken könne.

Tanken mit App oder Chip

In einem Markt mit über 70 ver­schie­de­nen Lade­sys­te­men haben sich die Stadt­wer­ke für Plug­Sur­fing ent­schie­den, ein ein­heit­li­ches und über­ge­ord­ne­tes Sys­tem, das an 35.000 Lade­sta­tio­nen in Deutsch­land, Bene­lux, Schweiz und Öster­reich funk­tio­niert. Getankt und bezahlt wer­den kann per App oder per Chip am Schlüs­sel­bund. Die App weist nicht nur den Weg zu den Strom­tank­stel­len in der Umge­bung, son­dern weiß auch, ob dort gera­de ein Platz frei ist.

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2 Antworten

  1. Die­se Über­schrift trügt, denn es gibt schon jetzt eine drit­te Strom­tank­stel­le in Arns­berg, die zu dem die ers­te war.

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