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Arns­bergs Kin­der­feu­er­wehr die größ­te in Nord­rhein-West­fa­len

Geehr­te Feu­er­wehr­män­ner mit stellv. Bür­ger­meis­te­rin Mar­git Hie­ro­ny­mus (Mit­te), dem Lei­ter der Feu­er­wehr Bernd Löhr (r.), stellv. Lei­ter Harald Kroll (l.) und Fach­aus­schuss-Vor­sit­zen­der Huber­tus Man­to­an (5.v.l.). (Foto: Feu­er­wehr)

Stadt­ge­biet Arns­berg. Die Kin­der­feu­er­wehr im Stadt­ge­biet Arns­berg hat sich mitt­ler­wei­le zur größ­ten Kin­der­feu­er­wehr Nord­rhein-West­fa­lens ent­wi­ckelt. „Dar­auf sind wir stolz, denn der Weg, den wir hier gegan­gen sind, ist der rich­ti­ge gewe­sen“, berich­te­te Wehr­füh­rer Bernd Löhr jetzt beim tra­di­tio­nel­len Jah­res­tref­fen der Alters- und Eren­ab­tei­lung. Er freue sich schon jetzt auf die Eta­blie­rung einer wei­te­ren Nach­wuchs-Ein­heit im Stadt­teil Voß­win­kel. Die stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­te­rin Mar­git Hie­ro­ny­mus begrüß­te die Mit­glie­der der Ehren­ab­tei­lung und freu­te sich über die Kon­ti­nui­tät, die bei der Feu­er­wehr herr­sche. Denn wer ein­mal dabei sei, blei­be immer dabei. „Sie set­zen mit die­ser Ver­bun­den­heit ein wich­ti­ges Zei­chen für den Nach­wuchs“, so Hie­ro­ny­mus.

Über 1000 Ein­sät­ze und ein Gewalt­pro­blem

Zur guten Tra­di­ti­on bei der Feu­er­wehr der Stadt Arns­berg gehört das all­jähr­li­che Kame­rad­schafts­tref­fen der Ehren­ab­tei­lung, zu dem die ehe­ma­li­gen Ein­satz­kräf­te jetzt im Ver­an­stal­tungs­zen­trum der Stadt­wer­ke im Nie­der­eim­erfeld zusam­men­ka­men. Der Lei­ter der Feu­er­wehr Bernd Löhr begrüß­te auch den Vor­sit­zen­den des Fach­aus­schus­ses Huber­tus Man­to­an, den stell­ver­tre­ten­den Wehr­füh­rer Harald Kroll und beson­ders die neue stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­te­rin Mar­git Hie­ro­ny­mus. Löhr berich­te­te von 1026 Ein­sät­zen, zu denen die Feu­er­wehr im ver­gan­ge­nen Jahr alar­miert wur­de. Aller­dings gibt es eini­ge Ein­satz­ar­ten wie „weni­ge Zen­ti­me­ter Was­ser im Kel­ler“ oder „ein ver­stopf­tes Abfluss­rohr in der Küche“, die nicht Auf­ga­be der Feu­er­wehr sind. „Glück­li­cher­wei­se ist der Per­so­nal­be­stand der­zeit so gut auf­ge­stellt, dass auch die­se ‚Klein­stein­sät­ze‘ abge­ar­bei­tet wer­den kön­nen“, so Wehr­füh­rer Löhr. Ein wich­ti­ges The­ma ist die fort­schrei­ten­de Gewalt gegen Ein­satz­kräf­te wie beim Arns­ber­ger Oster­feu­er, wo Feu­er­wehr­leu­te ver­bal ange­grif­fen wur­den.

Gol­de­ne Ehren­na­del für Diethelm Stüb­be­cke

Haupt­feu­er­wehr­mann Diethelm Stüb­be­cke von der Lösch­grup­pe Nie­der­ei­mer wur­de für 35 Jah­re Mit­glied­schaft in der Feu­er­wehr mit der Gol­de­nen Ehren­na­del mit Lor­be­er­zweig aus­ge­zeich­net. Eine Fla­sche „Lösch­was­ser“ beka­men die ältes­ten Teil­neh­mer des Kame­rad­schafts­ta­ges: Wil­li Schütt­ler (89) von der Lösch­grup­pe Brei­ten­bruch; Alfons Hah­ne (89) vom Lösch­zug Bruch­hau­sen; Her­bert Schirp (89) von der Lösch­grup­pe Her­drin­gen und Hel­mut Dol­le (89) von der Lösch­grup­pe Rum­beck.

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