Arnsberger Wochen für Demokratie – gegen Rassismus starten mit vielfältigem Programm Arnsberg.

But­ton zu den „Arns­ber­ger Wochen für Demo­kra­tie – gegen Ras­sis­mus“ im März 2026 mit zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen zur Stär­kung von Demo­kra­tie und Men­schen­wür­de. © Stadt Arnsberg

Arns­berg. Auch heu­te noch wer­den Men­schen über­all auf der Welt auf­grund ihrer Haut­far­be bzw. Her­kunft schlech­ter behan­delt, aus­ge­grenzt, ver­folgt und dis­kri­mi­niert. Um einen Fokus auf die­ses wich­ti­ge The­ma zu legen, führt die Stadt Arns­berg im März 2026 bereits zum zwei­ten Mal die „Arns­ber­ger Wochen für Demo­kra­tie – gegen Ras­sis­mus“ durch. Das viel­fäl­ti­ge und span­nen­de Pro­gramm wur­de dank der Mit­wir­kung zahl­rei­cher enga­gier­ter Partner:innen aus dem Stadt­ge­biet auf die Bei­ne gestellt und bie­tet allen Inter­es­sier­ten die Mög­lich­keit, ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tun­gen und Work­shops zur The­ma­tik „Demo­kra­tie-Stär­kung“ zu besuchen.

Demokratie-Stärkung

Der ers­te Pro­gramm­punkt der Demo­kra­tie-Wochen, die in die­sem Jahr unter dem Mot­to „100 Pro­zent Men­schen­wür­de – zusam­men gegen Ras­sis­mus und Rechts­extre­mis­mus“ ste­hen, steht bereits am 14. März an: An die­sem Tag wird die Akti­ons­rei­he um 11 Uhr durch den Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner eröff­net. Dies geschieht im Rah­men der Eröff­nung der Anne Frank-Aus­stel­lung in der Stadt­bi­blio­thek Neheim. Die Wan­der-Aus­stel­lung wid­met sich dem Leben der Anne Frank und setzt damit ein Zei­chen gegen Anti­se­mi­tis­mus und Rassismus.

Anne-Frank-Ausstellung

„Kon­kret befasst sich die­se her­aus­ra­gen­de Aus­stel­lung mit dem Leben der Anne Frank, ihrem berühm­ten Tage­buch sowie der Geschich­te des Holo­caust. Damit bie­tet die Aus­stel­lung einen anschau­li­chen Zugang zu einem Teil unse­rer Geschich­te, der nie­mals in Ver­ges­sen­heit gera­ten darf“, berich­tet Ralf Paul Bitt­ner, der als Bür­ger­meis­ter der Stadt Arns­berg die Schirm­herr­schaft über die Aus­stel­lung über­nom­men hat. Eine Anmel­dung zur Eröff­nung ist nicht erfor­der­lich, Inter­es­sier­te sind herz­lich ein­ge­la­den und kön­nen ein­fach dazukommen.

„Landtag macht Schule“

Bereits am 13. März beginnt zudem die Mit­mach-Aus­stel­lung „Land­tag macht Schu­le“, die anschau­lich auf­zeigt, was Demo­kra­tie eigent­lich ist und wie auch Kin­der an der Stär­kung unse­rer Demo­kra­tie aktiv mit­wir­ken kön­nen. Die­se Aus­stel­lung läuft über den gesam­ten Zeit­raum der Demo­kra­tie­wo­chen 2026, kon­kret bis zum 27. März. Sie ist in der Stadt­bi­blio­thek Arns­berg zu sehen, jeweils von diens­tags bis frei­tags von 10 bis 18 Uhr und sams­tags von 10 bis 12 Uhr.

„Demokratie-Bus“ hält

Ein wei­te­res span­nen­des Ange­bot in der ers­ten Hälf­te der Arns­ber­ger Wochen für Demo­kra­tie 2026 ist der soge­nann­te „Demo­kra­tie-Bus“, der vom 18. bis zum 20. März an ver­schie­de­nen Schu­len Halt macht. Unter dem Mot­to „Gemeinsam.Demokratie.Gestalten“ erschafft der Demo­kra­tie-Bus einen leben­di­gen Lern- und Begeg­nungs­ort, der an unter­schied­li­chen Sta­tio­nen die Mög­lich­keit bie­tet, auf inter­ak­ti­ve Wei­se zu erfah­ren, was Demo­kra­tie im All­tag bedeu­tet und wo und wie die­se sich kon­kret mani­fes­tiert. Am 18. März ist der Demo­kra­tie-Bus zudem von 16.30 – 18.30 Uhr am Sau­er­land-Muse­um in Arns­berg – dort ist der Besuch dann für die gesam­te Öffent­lich­keit möglich.

Internationaler Tag gegen Rassismus

Ein ganz zen­tra­ler Tag, der im Mit­tel­punkt der Demo­kra­tie­wo­chen 2026 steht, ist der Inter­na­tio­na­le Tag gegen Ras­sis­mus – der 21. März 2026. An die­sem Sams­tag wird es von 9.30 bis 13.30 Uhr in der Nehei­mer Fuß­gän­ger­zo­ne ver­schie­de­ne Mit­mach- und Akti­ons­stän­de von Orga­ni­sa­tio­nen und Pro­jek­ten geben. Um 10 sowie um 11 Uhr wird der Gerd-Schütt­ler-Kin­der­chor auf­tre­ten. Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner wird den Tag um 10 Uhr eröffnen.

Vorträge und mehr

Abge­run­det wird die ers­te Hälf­te der Akti­ons­wo­chen mit einem Vor­trag samt anschlie­ßen­den Gespräch zum Buch „Die post­mi­gran­ti­sche Gesell­schaft – Ein Ver­spre­chen der plu­ra­len Demo­kra­tie“. Die­se Ver­an­stal­tung, die am 19. März ab 19 Uhr in der Stadt­bi­blio­thek Neheim statt­fin­det, wird gestal­tet von Prof. Dr. Nai­ka Forou­tan, Direk­to­rin des Deut­schen Zen­trums für Inte­gra­ti­ons- und Migra­ti­ons­for­schung. Sie zeigt auf, dass die Migra­ti­ons­fra­ge zur neu­en sozia­len Fra­ge gewor­den ist. Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit eben­so wie demo­kra­ti­sche Ver­fasst­heit wer­den in die­sem Zusam­men­hang dis­ku­tiert. Für die­se span­nen­de und tief­ge­hen­de Ver­an­stal­tung ist eine vor­he­ri­ge Anmel­dung erforderlich.

Dank für vielfältige Unterstützung

Die Stadt Arns­berg bedankt sich herz­lich für das gro­ße Enga­ge­ment aller Betei­lig­ter. Ein beson­de­rer Dank für die groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung der Ange­bo­te für die Schu­len gilt der Stif­tung der Spar­kas­se Arns­berg-Sun­dern sowie der Bür­ger­Stif­tung Arns­berg. Eben­so ein beson­de­res Dan­ke­schön für die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung durch das Lan­des­pro­gramm Kom­mu­na­le Prä­ven­ti­ons­ket­ten: För­der­auf­ruf „kin­der­stark – NRW schafft Chan­cen“ des Minis­te­ri­ums für Kin­der, Jugend, Fami­lie, Gleich­stel­lung, Flucht und Inte­gra­ti­on des Lan­des NRW.

Das kom­plet­te Online-Pro­gramm der „Arns­ber­ger Wochen für Demo­kra­tie – gegen Ras­sis­mus“, das lau­fend aktua­li­siert wird, ist hier zu fin­den: www.arnsberg.de/demokratiewochen

 

 

 

 

 

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