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Arns­ber­ger Hei­mat­bund freut sich über Inno­va­ti­ons­preis

Ver­lei­hung des Inno­va­ti­ons­prei­ses des West­fä­li­schen Hei­mat­bunds an den Arns­ber­ger Hei­mat­bund: v.l. Mat­thi­as Löb (Vor­sit­zen­der Westf. Hei­mat­bund), Wolf­ram Blan­ke (AHB), Wer­ner Büh­ner (1. Vor­sit­zen­der AHB), Tho­mas Ten­kamp (Geschäfts­füh­rer Kul­tur­stif­tung der Westf. Pro­vin­zi­al), Tors­ten Kap­tei­ner (2. Vor­sit­zen­der AHB) (Foto: Westf. Hei­mat­bund)

Bad Lippspringe/Arnsberg. Der Arns­ber­ger Hei­mat­bund hat mit dem Wan­der­weg durch den „Kur­fürst­li­chen Thier­gar­ten Arns­berg“ die Jury über­zeugt und den Inno­va­ti­ons­preis des West­fä­li­schen Hei­mat­bun­des gewon­nen. Das Pro­jekt wur­de aus­ge­zeich­net, weil es „als Impuls­ge­ber für die Hei­mat­pfle­ge in West­fa­len und als Modell für ande­re Ver­ei­ne die­nen kann“.

4000 Euro Preis­geld für ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment

Um ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment zu wür­di­gen und zu för­dern, hat das Kura­to­ri­um des West­fä­li­schen Hei­mat­bun­des einen Inno­va­ti­ons­preis für Hei­mat­ver­ei­ne gestif­tet, der alle zwei Jah­re ver­ge­ben wird. Die dies­jäh­ri­ge Preis­ver­lei­hung fand jetzt in Bad Lipp­sprin­ge im Rah­men des West­fa­len­ta­ges statt. Der Spar­kas­sen­ver­band West­fa­len-Lip­pe stif­te­te wie­der das Preis­geld für den Nach­wuchs­preis. Für den Inno­va­ti­ons­preis der Hei­mat­ver­ei­ne stellt die Kul­tur­stif­tung der West­fä­li­schen Pro­vin­zi­al Ver­si­che­rung das Preis­geld zur Ver­fü­gung. Das Preis­geld beträgt jeweils 4000 Euro. Die Aus­zeich­nung erhal­ten Men­schen, die sich mit ihren Ver­ei­nen ehren­amt­lich für die Hei­mat West­fa­len ein­set­zen und dabei neue Ideen rea­li­sie­ren. Alle der­zeit 552 west­fä­li­schen Hei­mat­ver­ei­ne waren dazu auf­ge­for­dert an die­sem Wett­be­werb teil­zu­neh­men.

Viel­fäl­ti­ge Ange­bo­te des Thier­gar­ten-Wan­der­wegs gelobt

Unter­wegs im Kur­fürst­li­chen Thier­gar­ten. (Foto: Jochem Otters­bach)

Aus­schlag­ge­ben­des Argu­ment für den Arns­ber­ger Hei­mat­bund und sein Pro­jekt „Kur­fürst­li­cher Thier­gar­ten“ war die kon­ti­nu­ier­li­che Aus­wei­tung der Ange­bo­te, so dass die­ser Wan­der­weg unter­schied­lichs­ten Per­so­nen­grup­pen zur Ver­fü­gung ste­he. Neben einem Erleb­nis-Wan­der­füh­rer und einer DVD gebe es auch QR-Codes, GPS-Daten, Geo­caching und Unter­richts­ma­te­ria­li­en für Schu­len, dazu regel­mä­ßi­ge Wan­der­an­ge­bo­te sowie spe­zi­el­le Füh­run­gen für behin­der­te Men­schen mit einem Ran­ger. Auch die ein­zel­nen Sta­tio­nen wür­den immer wie­der auf­ge­wer­tet, so dass es stets neue Din­ge zu ent­de­cken gebe. Zuletzt hät­ten beson­ders die Gra­bun­gen bei Kapu­ne und die Inwert­set­zung der Rüden­burg wich­ti­ge neue Erkennt­nis­se gebracht. Ganz aktu­ell wer­de der Kreuz­weg saniert, der eben­falls eine Sta­ti­on des belieb­ten Wan­der­wegs dar­stel­le.

Dank an Koope­ra­ti­ons­part­ner und Spon­so­ren

In sei­ner Rede wies Tors­ten Kap­tei­ner als 2. Vor­sit­zen­der des Arns­ber­ger Hei­mat­bun­des auf die enor­me Bedeu­tung des Ehren­am­tes in unse­rer Gesell­schaft hin. Ohne ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment wür­de es im öffent­li­chen Leben man­che Ange­bo­te und Berei­che gar nicht mehr geben, aber gera­de das macht unse­re Gesell­schaft und kul­tu­rel­le Viel­falt aus. Sein anschlie­ßen­der Dank ging an alle Koope­ra­ti­ons­part­ner und Spon­so­ren, ohne die ein sol­ches Pro­jekt wie der „Kur­fürst­li­che Thier­gar­ten Arns­berg“ nie in die­ser Form ent­stan­den wäre. Tors­ten Kap­tei­ner wies zum Abschluss sei­ner Rede dar­auf hin, dass der Kur­fürst­li­che Thier­gar­ten auch als Impuls­ge­ber oder auch als Modell und Vor­la­ge für ande­re Ver­ei­ne die­nen kön­ne.

Auf­ge­schla­ge­nes Geschichts­buch

Ideen­ge­ber und Initia­tor Wolf­ram Blan­ke erklär­te im Anschluss: „Der Wald stellt ein auf­ge­schla­ge­nes Geschichts­buch dar, das die Spu­ren mensch­li­cher Tätig­keit in sich trägt. Bäu­me und Boden zeu­gen vom Han­deln unse­rer Ahnen. Mit etwas Auf­merk­sam­keit kann man in unse­ren Wäl­dern Geschich­te, Gegen­wart und Zukunft in ihren jewei­li­gen öko­lo­gi­schen, öko­no­mi­schen und sozia­len Kon­text able­sen.
Das Preis­geld soll für die Aus­wei­tung des Ange­bots und eine zusätz­li­che Auf­wer­tung der Sta­tio­nen ver­wen­det wer­den.

 

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