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Arnsberger Bürgerschützen übergeben großzügige Spende an Ukraine Hilfe Arnsberg

Die Ukrai­ne Hil­fe Arns­berg freut sich über die groß­zü­gi­ge Spen­de der Arns­ber­ger Bür­ger­schüt­zen­ge­sell­schaft: (v.l.n.r.) Chris­ti­an Drees, Kom­pa­nie­füh­rer der 1. Kom­pa­nie; Ger­not Bla­che, Kom­pa­nie­füh­rer der 4. Kom­pa­nie; Mark Drep­per, Kom­pa­nie­füh­rer der 3. Kom­pa­nie; Kai Wer­di­te, Kom­pa­nie­füh­rer der 2. Kom­pa­nie, Jörg Wer­di­te, Haupt­mann der Bür­ger­schüt­zen­ge­sell­schaft; Eric Best­fa­ter, Ret­tungs­sa­ni­tä­ter, Nata­lia Wag­ner, Fri­seur­meis­te­rin, bei­de Hel­fer bzw. Hel­fe­rin der ers­ten Stun­de; Regi­ne Her­gert und Dr. med. Ivan­na Aky­men­ko, Initia­to­rin­nen der Urkrai­ne Hil­fe Arns­berg. (Foto: Dilek Stadtler)

Arns­berg. Am ver­gan­ge­nen Frei­tag hat die Arns­ber­ger Bür­ger­schüt­zen­ge­sell­schaft – gemein­sam mit ihren vier Kom­pa­nien – eine Spen­de in Höhe von 2000 EUR an die pri­va­te Initia­ti­ve „Ukrai­ne Hil­fe Arns­berg“ übergeben.

„Wir haben als Arns­ber­ger Bür­ger­schüt­zen qua­si die Begriff­lich­keit in unse­rem Namen – „Bür­ger schüt­zen“ – und möch­ten unse­rer Soli­da­ri­tät mit den Opfern und Leid­tra­gen­den des Krie­ges, mit Hil­fe unse­rer Spen­de, Aus­druck ver­lei­hen. Es war für uns eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, dass wir hel­fen.“, so Jörg Wer­di­te, Haupt­mann der Arns­ber­ger Bür­ger­schüt­zen­ge­sell­schaft, im Rah­men der Übergabe.

Ukraine Hilfe Arnsberg – engagierte Initiative mit großem Netzwerk

Die „Ukrai­ne Hil­fe Arns­berg“ ist eine pri­va­te Initia­ti­ve, die auf­grund des Krie­ges in der Ukrai­ne, Geld- und Sach­spen­den sam­melt. Die vier Initia­to­ren – Regi­ne Her­gert, Mari­usz Domo­radzki, Dr. med. Ivan­na Aky­men­ko und Dr. Pav­lo Aky­men­ko – sam­meln und orga­ni­sie­ren gemein­sam mit einer Viel­zahl frei­wil­li­ger Hel­fe­rin­nen und Hel­fern, Trans­por­te mit Sach­spen­den direkt in die Ukraine.

Begon­nen hat alles mit einer klei­nen Spen­den­ak­ti­on, die Dr. Ivan­na Aky­men­ko, gebür­ti­ge Ukrai­ne­rin und Ärz­tin am Kli­ni­kum Hoch­sauer­land, am drit­ten Tag des Krie­ges spon­tan bei sich zu Hau­se gestar­tet hat, erläu­tert Aky­men­ko im Rah­men der Spen­den­über­ga­be. Die­ser spon­ta­nen Akti­on, wur­de sehr schnell eine wahn­sin­nig gro­ße Wel­le der Hilfs­be­reit­schaft ent­ge­gen­ge­bracht, so dass sich bin­nen kür­zes­ter Zeit das Ehe­paar Aky­men­ko mit den bei­den Akteu­ren Regi­ne Her­gert, Inha­be­rin des Café Prütt in Neheim und Mari­usz Domo­radzki, Inha­ber des ambu­lan­ten Betreu­ungs­diens­tes VereVivit.Care, zusam­men­ge­schlos­sen haben, und das Netz­werk „Ukrai­ne Hil­fe Arns­berg“ gegrün­det haben.

LKWs mit Sachspenden fahren direkt in die Ukraine

Die Initia­ti­ve „Ukrai­ne Hil­fe Arns­berg“ sam­melt in einer von der Spe­di­ti­on Göss­ling zur Ver­fü­gung gestell­ten Lager­hal­le in Arns­berg-Nie­der­ei­mer Sach­spen­den, um die­se in die Ukrai­ne zu trans­por­tie­ren. „Wir ver­su­chen die Sach­spen­den nicht nur an die ukrai­ni­sche Gren­ze, son­dern direkt in die Ukrai­ne zu brin­gen.“, erläu­tert Ivan­na Aky­men­ko. Dies ist der Initia­ti­ve bereits mit fünf LKW-Ladun­gen gelun­gen. „Das sind pri­va­te LKW-Fah­rer, wel­che wir u.a. mit Hil­fe unse­rer Kon­tak­te aus der Ukrai­ne aus­fin­dig machen konn­ten. Für die meis­ten Fah­rer ist es eine Fahrt in nur eine Rich­tung“, so Aky­men­ko wei­ter, „weil die meis­ten Fah­rer unter 60 Jah­re alt sind, und nach der Ein­rei­se nicht mehr aus der Ukrai­ne aus­rei­sen dürfen.“

Bei Bedarf einfach melden

Auf­grund bestehen­der Kon­tak­te in die Ukrai­ne, kann die Initia­ti­ve durch die Geld- und Sach­spen­den, Hil­fe direkt vor Ort in der Ukrai­ne leis­ten. Aber auch die ukrai­ni­schen Geflüch­te­ten, die in Arns­berg Zuflucht gefun­den haben, pro­fi­tie­ren von den Spen­den. „Wir haben einen sehr guten Aus­tausch zu den Men­schen, die im vom Kli­ni­kum Hoch­sauer­land zur Ver­fü­gung gestell­ten Wohn­heim am Mari­en­hos­pi­tal, Zuflucht gefun­den haben.“, erläu­tert Aky­men­ko. Auch hier konn­ten schon vie­le Sach­spen­den ziel­ge­rich­tet zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. „Selbst­ver­ständ­lich stel­len wir die Spen­den auch immer ger­ne den Geflüch­te­ten vor Ort zur Ver­fü­gung. Wenn jemand Bedarf hat, ein­fach bei uns mel­den.“, so Regi­ne Her­gert im Gespräch.

Spenden-Bedarfs-Liste auf der Homepage einsehbar

Neben dem Unter­neh­men „Spe­di­ti­on Göss­ling“ unter­stützt auch das Frei­enoh­ler Unter­neh­men „Rose-Hand­werk“ die Initia­ti­ve. Die Mar­ke­ting-Abtei­lung von Rose-Hand­werk hat inner­halb kür­zes­ter Zeit eine pro­vi­so­ri­sche Web­site für die Initia­ti­ve zur Ver­fü­gung gestellt, auf der eine lau­fend aktua­li­sier­te Spen­den-Bedarfs-Lis­te und wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Spen­den­ab­ga­be ver­öf­fent­licht sind: ukraine-hilfe-arnsberg.de.

 

 

 

 

 

 

 

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