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Arnsberg startet Prozess zur Klimaneuralität 2030 – Bürger:innen zum Mitgestalten erwünscht

Auf dem Weg zum kli­ma­neu­tra­len Arns­berg im Jahr 2030 steht die Stadt auf die Unter­stüt­zung ihrer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und ruft mit einem spe­zi­ell ent­wi­ckel­ten Logo zum Mit­ma­chen auf.

Arns­berg. Die Aus­wir­kun­gen des glo­ba­len Kli­ma­wan­dels sind zuneh­mend auch in Arns­berg spür­bar. Arns­berg hat sich daher zum Ziel gesetzt, ab 2030 kli­ma­neu­tral zu wer­den. Die Stadt lädt alle Inter­es­sier­ten ein, an der Stra­te­gie­er­stel­lung für einen Fahr­plan für ein kli­ma­neu­tra­les Arns­berg mit­zu­wir­ken. Ers­te Gele­gen­heit dazu gibt es bereits am Mitt­woch, 17. August.

„fahrplan klimaneutrales #arnsberg2030“ – online-Fragebogen vorab

Wie kann Arns­berg kli­ma­neu­tral wer­den und wel­che Schrit­te sind hier­zu not­wen­dig? Und was bedeu­tet Kli­ma­neu­tra­li­tät für Stadt und Stadt­ge­sell­schaft? Mit einer ziel­füh­ren­den Stra­te­gie, dem „fahr­plan kli­ma­neu­tra­les #arnsberg2030“ sol­len die­se Fra­gen beant­wor­tet wer­den. Hier­zu lädt die Stadt Arns­berg nun alle inter­es­sier­ten Bürger:innen ein, sich aktiv an die­ser Stra­te­gie­er­stel­lung zu betei­li­gen. Vor­ab durch Beant­wor­tung eines Fra­ge­bo­gens, um gene­rel­le Ein­stel­lun­gen der Bür­ger­schaft zu Kli­ma­schutz und ent­spre­chen­den Ange­bo­ten zu erfah­ren. Die­ser kann in kur­zer Zeit unter https://qrco.de/arnsberg-klimaneutral online aus­ge­füllt werden.

„Öffentliche Werkstatt“ – Diskussion am 17. August

Die Ergeb­nis­se die­ser Umfra­ge und ers­ter Werk­stät­ten mit Poli­tik und Expert:innen zum The­ma sol­len dann gemein­sam mit den Arns­ber­ger Bürger:innen in einer „Öffent­li­chen Werk­statt“ am 17. August, um 18 Uhr im Bür­ger­zen­trum Bahn­hof Arns­berg dis­ku­tiert wer­den. Alle Inter­es­sier­ten, die hier­an teil­neh­men möch­ten, wer­den gebe­ten, sich vor­ab beim Zukunfts- und Stra­te­gie­bü­ro Nach­hal­tig­keit (Kon­takt s.u.) anzu­mel­den. Neben einer Auf­takt-Werk­statt für alle inter­es­sier­ten Arnsberger:innen fin­den in einem zwei­stu­fi­gen Pro­zess wei­te­re Werk­stät­ten mit Vertreter:innen der Arns­ber­ger Poli­tik (Kli­ma­schutz­aus­schuss und Aus­schuss für Nach­hal­tig­keit, Digi­ta­len Wan­del und Stadt­ge­sell­schaft) und ein­ge­la­de­nen Expert:innen aus Wirt­schaft, Initia­ti­ven und Orga­ni­sa­tio­nen statt.

Dabei sol­len Zie­le und Lösungs­an­sät­ze gefun­den wer­den, die den ambi­tio­nier­ten Weg zur Kli­ma­neu­tra­li­tät Arns­bergs beschrei­ben und Mei­len­stei­ne auf dem Weg dort­hin defi­nie­ren. Der „fahr­plan kli­ma­neu­tra­les #arnsberg2030“ wird dazu auf Bewähr­tem auf­bau­en und gleich­zei­tig offen für neue Ansät­ze sein. „Die­ser Fahr­plan ist dabei kein star­rer Plan, son­dern beschreibt einen gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Pro­zess für eine kli­ma­neu­tra­le Stadt“, erklärt Klaus Fröh­lich vom Zukunfts- und Stra­te­gie­bü­ro Nach­hal­tig­keit, „mit kon­kre­ten Emp­feh­lun­gen für kurz­fris­ti­ges Han­deln und lang­fris­ti­gen Zielen“.

Strategische Grundlage für umfassenden Wandlungsprozess

Mit dem Fahr­plan für ein kli­ma­neu­tra­les Arns­berg ent­wi­ckelt die Stadt die stra­te­gi­sche Grund­la­ge für einen Wand­lungs­pro­zess, der alle gesell­schaft­li­chen Berei­che betrifft. Hier­zu hat­te der Rat der Stadt Arns­berg die Stadt­ver­wal­tung beauf­tragt, eine ent­spre­chen­de Stra­te­gie zu erar­bei­ten und dabei alle not­wen­di­gen Berei­che zu berück­sich­ti­gen. Ins­be­son­de­re sol­len auch die posi­ti­ven Effek­te für die Stadt und die Kos­ten für aus­blei­ben­des Han­deln in Sachen Kli­ma­schutz dar­ge­stellt werden.

„Damit hat der Rat ange­sichts des fort­schrei­ten­den Kli­ma­wan­dels die Dring­lich­keit aner­kannt, die bereits bestehen­den städ­ti­schen Zie­le zum Schutz des Kli­mas auf das 1,5‑Grad-Ziel des Abkom­mens von Paris anzu­pas­sen“, sagt Klaus Fröh­lich von der Stadt Arns­berg. „Hier­zu wer­den gesamt­ge­sell­schaft­li­che Kraft­an­stren­gun­gen not­wen­dig“, so Fröh­lich wei­ter, „Arns­berg, die gesam­te Stadt­ge­sell­schaft und Unter­neh­men müs­sen an einem Strang zie­hen; EU, Bund und Land müs­sen geeig­ne­te Rah­men­be­din­gun­gen schaffen“.

Die Stra­te­gie für ein kli­ma­neu­tra­les Arns­berg soll dabei mit bereits bestehen­den Stra­te­gien und Kon­zep­ten, wie zum Bei­spiel der Nach­hal­tig­keits- oder der Smart-City-Stra­te­gie, ver­zahnt wer­den, die für die Stadt Arns­berg schon längst zur stra­te­gi­schen Hand­lungs­grund­la­ge gewor­den sind. Sie unter­stützt die Glo­ba­len Nach­hal­tig­keits­zie­le, die soge­nann­ten SDGs (Sus­tainab­le Deve­lo­p­ment Goals), der Ver­ein­ten Natio­nen (hier­zu mehr unter http://www.17ziele.de).

Weitere Informationen und Ansprechpartner

Ansprech­part­ner sei­tens der Stadt Arns­berg sind Klaus Fröh­lich und Sebas­ti­an M. Wit­te vom Zukunfts- und Stra­te­gie­bü­ro Nach­hal­tig­keit, 2030@arnsberg, 02932 / 201‑2030.

Unter­stützt wird die Stadt Arns­berg von der Fa. GER­TEC, Essen, die bereits seit rund 40 Jah­ren Kli­ma­pro­jek­te unter­stützt und bearbeitet.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum „fahr­plan kli­ma­neu­tra­les #arnsberg2030“ fin­den sich unter http://www.arnsberg.de/klima.

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: Stadt Arnsberg)

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