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A 46: Hoch­mo­to­ri­sier­tes Auto über Wild­zaun kata­pul­tiert

Die Lösch­zü­ge Mesche­de und Frei­en­ohl waren bei dem schwe­ren Unfall auf der A 46 im Ein­satz. (Foto: Feu­er­wehr Mesche­de)

Mesche­de. Bei einem Ver­kehrs­un­fall auf der A 46 am Sams­tag­abend ist laut Auto­bahn­po­li­zei „ein hoch­mo­to­ri­sier­tes Auto von der Fahr­bahn abge­kom­men und wur­de qua­si über den Wild­zaun kata­pul­tiert”. Die bei­den Insas­sen kamen glück­li­cher Wei­se mit leich­ten Ver­let­zun­gen davon.

Leit­plan­ke wirk­te wie Ram­pe

Es war gegen 22 Uhr, als ein 26-Jäh­ri­ger aus Mesche­de den rech­ten Fahr­strei­fen der A 46 in Rich­tung Bri­lon befuhr. Zwi­schen den Anschluss­stel­len Wen­ne­men und Ens­te woll­te er sei­nen ers­ten eige­nen Anga­ben zufol­ge ein ande­res Fahr­zeug über­ho­len und scher­te dazu auf den lin­ken Fahr­strei­fen aus. Dabei brach aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che das Heck des Wagens aus und er geriet ins Schleu­dern. Das Fahr­zeug kam nach rechts von der Fahr­bahn ab, über­fuhr die dort begin­nen­de Leit­plan­ke, die wie eine Ram­pe wirk­te, und wur­de dann über einen Wild­zaun kata­pul­tiert.

61.000 Euro Scha­den

Die bei­den Insas­sen – der Fah­rer und sei­ne 18-jäh­ri­ge Beifahrerin,ebenfalls aus Mesche­de – wur­den leicht ver­letzt. Ret­tungs­wa­gen brach­ten sie in ein Kran­ken­haus, wo sie zur Beob­ach­tung ver­blie­ben. Durch das gro­ße Trüm­mer­feld wur­de ein wei­te­res Fahr­zeug beschä­digt. Auf­grund der Dun­kel­heit konn­te das Fahr­zeug des 26-Jäh­ri­gen erst am nächs­ten Tag aus dem Grün­strei­fen gebor­gen wer­den. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me kam es auf der A 46 zu Sper­run­gen. Den ent­stan­de­nen Sach­scha­den schätzt die Poli­zei auf ca. 61.000 Euro.

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