747 Unterschriften für Erhalt des Oeventroper Stadtbüros

Oeven­trop. Mit ihrer Unter­schrift unter­stüt­zen 747 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger den von der SPD im Ruhr­tal ver­fass­ten Ein­woh­ner­an­trag für den Erhalt des Stadt­bü­ros in der Kirch­stra­ße in Oeven­trop. Der Antrag wur­de am Mitt­woch an den Bür­ger­meis­ter und den Rat der Stadt Arns­berg gesandt. Rats­mit­glied Gerd Sto­dollick:“ Wir wer­den für unser Stadt­bü­ro am Stand­ort Kirch­stra­ße kämpfen!“

Standorterhalt sowie mehr und sichere Öffnungszeiten

Seit dem 1. August 2017 sind die Öff­nungs­zei­ten des Oeven­tro­per Stadt­bü­ros auf mon­tags von 10.30 bis 18 Uhr beschränkt und gegen­über der bis dahin gel­ten­den Rege­lung erheb­lich ein­ge­schränkt wor­den. Gleich­zei­tig hat die Ver­wal­tung die Absicht bekun­det, das Stadt­bü­ro an der Kirch­stra­ße auf­zu­ge­ben. Mit dem Ein­woh­ner­an­trag sind fol­gen­de For­de­run­gen verbunden:

Keine Schwächung des Dorfzentrums

„Die bis­he­ri­gen Öff­nungs­zei­ten zei­gen, dass ein erheb­li­cher Bedarf an Dienst­leis­tun­gen des Stadt­bü­ros bestehen. So bil­den sich regel­mä­ßig lan­ge War­te­schlan­gen sowohl im War­te­raum als auch vor dem Stadt­bü­ro“, so Sto­dollick. Auch die Belas­tung für die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Stadt­bü­ros sei stark gestie­gen. Min­des­tens an zwei Mon­ta­gen sei das Stadt­bü­ro geschlos­sen gewe­sen, so dass vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ihre Anlie­gen an die­sen Tagen nicht klä­ren konn­ten. „Im Rah­men der Dis­kus­si­on um das Inte­grier­te Kom­mu­na­le Ent­wick­lungs­kon­zept für die Stadt­tei­le und Dör­fer der Stadt Arns­berg ist in Oeven­trop die zen­tra­le Bedeu­tung der Kirch­stra­ße als Dorf­zen­trum her­aus­ge­stellt wor­den. Der Ver­bleib des Stadt­bü­ros ist ein zen­tra­les Anlie­gen, das Dorf­zen­trum zu stär­ken. Dies gilt gera­de vor dem Hin­ter­grund, dass es in der Kirch­stra­ße vie­le leer­ste­hen­de Laden­lo­ka­le gibt. Ein Auf­ge­ben des Stadt­bü­ros an die­ser Stel­le wür­de die Situa­ti­on wei­ter ver­schlech­tern und eine Schwä­chung des Dorf­zen­trums bedeu­ten“, so Stodollick.

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