70 Prozent des Trinkwassers stammt aus dem Wald

Der Wald rei­nigt und fil­tert die Nie­der­schlä­ge. Der Wald­bo­den kann  das Was­ser wie ein Schwamm auf­neh­men und spei­chern. In den obe­ren zehn Zen­ti­me­tern des Wald­bo­dens, der humus­rei­chen Schicht, wer­den bis zu 50 Liter Nie­der­schlags­was­ser pro Qua­drat­me­ter gespei­chert. Pil­ze und zahl­rei­che Mikro­or­ga­nis­men im Wald­bo­den sor­gen für die Auf­be­rei­tung des Was­sers, so dass das Grund­was­ser aus dem Wald meist ohne kost­spie­li­ge Rei­ni­gung als Trink­was­ser genutzt wer­den kann.
Grund­was­ser und gesun­des Trink­was­ser ent­steht vor allem in Misch­wäl­dern mit einem hohen Anteil an Laub­bäu­men. Bei den Arbei­ten der Forst­leu­te ist es von daher extrem wich­tig, auf eine gute Boden­ge­sund­heit zu ach­ten, damit die vie­len Mikro­or­ga­nis­men, die das Was­ser rei­ni­gen, sich wohl füh­len. Hier­zu zählt auch, dass die Wäl­der sehr pfleg­lich bewirt­schaf­tet wer­den, um lang­fris­tig und nach­hal­tig dem Boden- und Was­ser­schutz zu die­nen. In den Wäl­dern NRWs wird dar­über hin­aus mög­lichst voll­stän­dig auf che­mi­schen Pflan­zen­schutz verzichtet.

Hintergrund: Internationaler Tag der Wälder am 21. März

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