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Richt­fest an der Bömer­stra­ße – ein gro­ßer Schritt für den Stadt­teil

Der Richtbaum steht auf der Wohnanlage Bömerstraße 2 - 4a. (Foto: oe)

Der Richt­baum steht auf der Wohn­an­la­ge Bömer­stra­ße 2 – 4a. (Foto: oe)

Arns­berg. Mal sonnt er sich unter schöns­tem blau­en Him­mel, mal zit­tert er in hef­ti­gen Grau­pel­schau­ern – der Richt­baum auf dem mitt­le­ren Gebäu­de der neu­en Wohn­an­la­ge an der Bömer­stra­ße erlebt typi­sches April­wet­ter. Viel wich­ti­ger für einen zügi­gen Bau­fort­schritt sei aber der mil­de Win­ter gewe­sen, erfuh­ren die zahl­rei­chen Gäs­te des Richt­fests vom Bau­herrn Wil­helm Mey­er, der sich bei flei­ßi­gen Hand­wer­kern und eige­nen Mit­ar­bei­tern, bei gedul­di­gen Nach­barn und erwar­tungs­fro­hen Käu­fern, bei Archi­tek­ten, Stadt­pla­nern und Nota­ren bedank­te und die Fer­tig­stel­lung des Vier-Mil­lio­nen-Pro­jekts für den Herbst ankün­dig­te.

Ein Schand­fleck ist ver­schwun­den

Firmenchef Manuel Santos (l.) und Polier Günther Sawatzky sorgten für den zünftigen Teil des Richtfests. (Foto: oe)

Fir­men­chef Manu­el San­tos (l.) und Polier Gün­ther Sawatz­ky sorg­ten für den zünf­ti­gen Teil des Richt­fests. (Foto: oe)

Über Jah­re sei sie immer wie­der an der gro­ßen Bau­lü­cke an der Bömer­stra­ße vor­bei­ge­fah­ren und habe sie als Schand­fleck emp­fun­den, sag­te die stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­te­rin Rosi Gold­ner. Des­halb sei sie jetzt per­sön­lich und als Ver­tre­te­rin der Stadt froh, dass die Lücke so toll geschlos­sen wor­den sei. Das sei ein gro­ßer Schritt für den Stadt­teil, in dem sich ohne­hin viel tue, und für die Gesamt­stadt. Auch Wil­helm Mey­er als Bau­herr habe hier gezeigt, dass er als Nehei­mer den Blick für die gesam­te Stadt habe, so die Bür­ger­meis­te­rin.

„Ers­ter grö­ße­rer Ver­kehrs­stau in Arns­berg”

Gut gelaunt erzähl­te Mey­er sei­nen Gäs­ten, dass er als Nehei­mer wohl auch den ers­ten grö­ße­ren Ver­kehrs­stau über­haupt nach Arns­berg gebracht habe, als er im letz­ten Jahr einen Kran auf der Bömer­stra­ße auf­stel­len ließ, denn das habe bis in hoch­ran­gi­ge Jus­tiz­krei­se Wel­len geschla­gen. Das Pro­blem sei aller­dings schnell durch eine Ampel gelöst wor­den. Auch manch dubio­ser Ent­wurf, der für Auf­re­gung gesorgt habe, sei längst vom Tisch. Inzwi­schen sei auf der Hang­kan­te ein Gebäu­de­kom­plex ent­stan­den, der mit sei­nen archi­tek­to­ni­schen Qua­li­tä­ten und dem Stand­ort mit­ten im Orts­zen­trum und zugleich in bes­ter Aus­sichts­la­ge zu über­zeu­gen wis­se. Das zei­ge sich am bes­ten dar­an, dass bereits 20 von 21 Woh­nun­gen ver­kauft sei­en. Einem Käu­fer-Ehe­paar, Wer­ner und Chris­ta Rie­mer, konn­te Mey­er beim Richt­fest zugleich zur Dia­man­te­nen Hoch­zeit gra­tu­lie­ren.

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