2021 nach den Ster­nen grei­fen: Volks­bank Sauer­land star­tet Wett­be­werb für Sportvereine

v.l.: Dr. Flo­ri­an Mül­ler, Vor­stands­mit­glied der Volks­bank Sauer­land, Land­rat Dr. Karl Schnei­der und Det­lef Lins (Vor­sit­zen­der Kreis­Sport­Bund HSK) (Foto: Volksbank)

Hoch­sauer­land. Sport­ver­ei­ne leis­ten jeden Tag einen wich­ti­gen gesell­schaft­li­chen Bei­trag. Sie sor­gen bei­spiels­wei­se dafür, dass wir gesund und fit blei­ben, bie­ten ihren Mit­glie­dern ein zwei­tes Zuhau­se und haben für alle Wünsche oder Sor­gen ein offe­nes Ohr. Viel zu sel­ten bekom­men sie für ihr gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment die Aner­ken­nung, die sie ver­die­nen. Das wol­len wir ändern: Ab dem 1. April 2021 suchen die hei­mi­schen Volks­ban­ken die „Ster­ne des Sports“ im Sauerland.

Mit­ma­chen kön­nen alle Sport­ver­ei­ne aus unse­rer Regi­on. Bewer­bun­gen sind aus­schließ­lich online auf der jewei­li­gen Bank­web­site mög­lich. Bewer­bungs­schluss ist der 30. Juni 2021. Die „Ster­ne des Sports“, der Oscar des Brei­ten­sports“, haben sich seit ihrer Pre­mie­re im Jahr 2004 zu Deutsch­lands wich­tigs­tem Ver­eins­wett­be­werb ent­wi­ckelt. Der Bun­des­ver­band der Deut­schen Volks­ban­ken und Raiff­ei­sen­ban­ken (BVR) sowie der Deut­sche Olym­pi­sche Sport­bund (DOSB) zeich­nen dabei gemein­sam Sport­ver­ei­ne für ihr sozia­les Enga­ge­ment aus. Mehr als fünf Mil­lio­nen Euro Preis­gel­der sind über die „Ster­ne des Sports“ in den ver­gan­ge­nen Jah­ren in den Brei­ten­sport geflos­sen. Bewer­ben kön­nen sich alle Sport­ver­ei­ne, die unter dem Dach des DOSB orga­ni­siert sind. „Dabei geht es nicht um ‚höher, schnel­ler, wei­ter‘, son­dern um Wer­te wie Fair­ness, Tole­ranz, Ver­ant­wor­tung oder Kli­ma­schutz“, betont Dr. Flo­ri­an Müller (Vor­stand der Volks­bank Sauer­land eG). „Im Mit­tel­punkt steht das gesell­schaft­li­che Enga­ge­ment der Sport­ver­ei­ne und der Ver­dienst ihrer ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer.“ Die ein­ge­reich­ten Kon­zep­te der hei­mi­schen Sport­ver­ei­ne wer­den von einer kom­pe­ten­ten Jury ausgewertet.

„Die Ster­ne“ im HSK

Schirm­herr des Wett­be­werbs ist für den Hoch­sauer­land­kreis auch in die­sem Jahr wie­der Land­rat Dr. Karl Schnei­der, der mit sei­ner Schirm­herr­schaft das Signal an alle Sport­ver­ei­ne im HSK aus­sen­den möch­te, sich selbst­be­wusst zu betei­li­gen. „Ich habe Respekt vor den vie­len Eigen­leis­tun­gen, die Sport­ver­ei­ne leis­ten. Was da alles gestemmt wird, ist schon sehr aner­ken­nens­wert. Hier setzt der Wett­be­werb „Ster­ne des Sports an“, der sich ein­setzt für einen Sport, der die Men­schen mit­nimmt und begeis­tern­de und viel­fäl­ti­ge Ange­bo­te belohnt, die in der Brei­te und Qua­li­tät auch ankom­men. Und wenn der Sport wie so vie­les ande­re auch unter Coro­na gelit­ten hat, soll­ten wir über die gegen­wär­ti­ge Zeit hin­aus­den­ken: Der Sport ist und bleibt auch künftig eine wich­ti­ge gesell­schaft­li­che Kraft bei uns im Hoch­sauer­land­kreis. In die­sem Sin­ne wünsche ich mir eine gro­ße Betei­li­gung unse­rer Vereine.“

Bereits zum neun­ten Mal bie­ten die im HSK die­sen Wett­be­werb für ihre Sport­ver­ei­ne an. Unterstützt wer­den sie dabei vom Kreis­sport­bund HSK. „Beim letz­ten Mal haben sich 58 Ver­ei­ne bewor­ben, eine super Reso­nanz, mit tol­len und qua­li­ta­tiv sehr hoch­wer­ti­gen Bei­trä­gen“, blickt Det­lef Lins, Vor­sit­zen­der des Kreis­Sport­Bun­des HSK, zurück. Zwei regio­na­le Ver­ei­ne konn­ten sich sogar für die Lan­des­ebe­ne qua­li­fi­zie­ren. Unter ihnen der TV Arns­berg und der SV Hüsten 09, die bei einer fest­li­chen Preis­ver­lei­hung in Düsseldorf für ihr Pro­jekt mit dem „Klei­nen Stern des Sports“ in Sil­ber bzw. mit einem För­der­preis belohnt wurden.

Erst­ma­lig wur­den damit zwei Prei­se an Ver­ei­ne aus einer Stadt ver­ge­ben. „Unse­rer Sport­ver­ei­ne haben zukunfts­wei­sen­de Ideen, da brau­che wir uns nicht ver­ste­cken“, freu­en sich Lins und Dr. Müller über die­sen beson­de­ren Erfolg. Die drei Ver­ei­ne mit der höchs­ten Punkt­zahl erhal­ten einen „Stern in Bron­ze“, ver­bun­den mit einer Geld­prä­mie in Höhe von 2.000 Euro für den Erst­plat­zier­ten, über 1.500 Euro für den zwei­ten Platz und 1.000 Euro für den drit­ten Platz.

Außer­dem erhal­ten alle teil­neh­men­den Ver­ei­ne bei Errei­chen einer Min­dest­punkt­zahl eine Teil­nah­me­prä­mie in Höhe von 250 Euro. „Die Ver­eins­ar­beit zu unterstützen ist uns immer ein beson­de­res Anlie­gen“, so Dr. Flo­ri­an Müller, „mit die­ser Zuwen­dung möch­ten wir einer­seits einen zusätz­li­chen Anreiz zur Teil­nah­me geben und ande­rer­seits die täg­li­che ehren­amt­li­che Arbeit der Akti­ven beloh­nen“. Alle Preis­gel­der wer­den von den Volks­ban­ken im HSK zur Verfügung gestellt.

Aner­ken­nung und Wert­schät­zung auf höchs­ter Ebe­ne: Ein­mal bewer­ben und bis zu drei­mal gewinnen

Der Wett­be­werb „Ster­ne des Sports“ geht über drei Ebe­nen: Auf der loka­len Ebe­ne war­tet auf den Sie­ger der „Gro­ße Stern des Sports“ in Bron­ze, aus­ge­zeich­net von den hei­mi­schen Volks­ban­ken sowie dem Kreis­Sport­Bund HSK. Der Gewin­ner qua­li­fi­ziert sich für das Fina­le auf Lan­des­ebe­ne. Bei der Preis­ver­lei­hung „Gro­ßen Stern des Sports“ in Sil­ber, die von den Landesssportbünden und den regio­na­len Genos­sen­schafts­ver­bän­den aus­ge­rich­tet wird, kon­kur­rie­ren die Sport­ver­ei­ne um das Ticket zum Bun­des­fi­na­le der „Ster­ne des Sports“ in Gold 2021. Beim Bun­des­fi­na­le in Ber­lin wer­den im jähr­li­chen Wech­sel von der Bun­des­kanz­le­rin oder dem Bun­des­prä­si­den­ten die Fina­lis­ten für ihr gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment mit dem „Gro­ßen Stern des Sports“ in Gold ausgezeichnet.

Bei Fra­gen rund um den Ver­eins­wett­be­werb der „Ster­ne des Sports“ ste­hen die Mit­ar­bei­ter der Volks­ban­ken oder des Kreis­Sport­Bun­des HSK ger­ne zur Verfügung.

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