200.000 Euro Mehrkosten für Hachener Burgstraßen-Stützmauer

In einer der Bera­tungs­vor­la­ge ange­häng­ten Stel­lung­nah­me eines Unnaer Inge­nieur­bü­ros wer­den die Grün­de für die erheb­li­chen Kos­ten­stei­ge­run­gen genannt. Dem­nach sei bei den Aus­schach­tungs­ar­bei­ten für die rück­wär­ti­ge Stahl­be­ton­wand fest­ge­stellt wor­den, dass die vor­han­de­ne Bruch­stein­wand größ­ten­teils als Tro­cken­mau­er ohne durch­gän­gi­ge Ver­mör­te­lung her­ge­stellt wur­de. Die Wand sei auf der Rück­sei­te sehr zer­klüf­tet und habe dadurch „sehr abwei­chen­de“ Wand­di­cken gegen­über den für die sta­ti­sche Berech­nung ermit­tel­ten Wand­di­cken aus im Novem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res ent­nom­me­nen Kernbohrungen.

Statt der geplan­ten Sanie­rung mit Rückverankerung müs­se die Wand nun teil­wei­se abge­ris­sen und neu errich­tet werden.

Gesamtkosten: 353.833,12 Euro

Die Gesamt­kos­ten der neu­en Stütz­wand belau­fen sich damit, soll­te der Stadt­rat in der kom­men­den Woche zustim­men, auf 353.833,12 Euro. Ver­an­schlagt waren ursprüng­lich Kos­ten in Höhe von 80.000 Euro. Bereits am 12. Juli waren durch den Rat Mehr­auf­wen­dun­gen in Höhe von 73.833,12 Euro geneh­migt worden.

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