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15 Fäl­le gemel­det: Fal­sche Poli­zei und fal­sche Ver­wand­te am Tele­fon

Hoch­sauer­land­kreis. Seit Don­ners­tag tre­ten wie­der ver­mehrt Anru­fe von fal­schen Poli­zis­ten und fal­schen Ver­wand­ten im gesam­ten Kreis­ge­biet auf.  Ins­ge­samt 15 Fäl­le wur­den der Poli­zei mitt­ler­wei­le gemel­det. „In kei­nem der Fäl­le hat­ten die Täter Erfolg. In Arns­berg, Bri­lon, Schmal­len­berg und Sun­dern reagier­ten die Betrof­fe­nen genau rich­tig und been­de­ten das Gespräch”, so Poli­zei­spre­cher Sebas­ti­an Held.

Per­fi­de Vor­ge­hens­wei­se

Vor allem älte­re Mit­bür­ger haben ver­mehrt fal­sche Poli­zei am Tele­fon. (Foto: Poli­zei)

Held wei­ter: „Fal­sche Poli­zis­ten und fal­sche Ver­wand­te haben es nur auf Geld abge­se­hen! Die Masche ist immer gleich und bun­des­weit bekannt: Die Täter täu­schen unter ande­rem vor, Poli­zei­be­am­te einer ört­li­chen Poli­zei­dienst­stel­le, Kri­mi­nal­be­am­te des Lan­des­kri­mi­nal­am­tes, des Bun­des­kri­mi­nal­am­tes oder auch einer Ermitt­lungs­grup­pe der Kri­mi­nal­po­li­zei zu sein. Die per­fi­de Vor­ge­hens­wei­se wird durch einen tech­ni­schen Trick unter­stützt: Im  Dis­play des Tele­fons der Ange­ru­fe­nen wird häu­fig die ört­li­che Vor­wahl­num­mer zusam­men mit der 110 ein­ge­blen­det oder einer ört­li­chen Poli­zei­dienst­stel­le. Dies soll die Behaup­tung unter­mau­ern, dass es  sich bei den Anru­fern um Poli­zei­be­am­te han­delt. Es sind jedoch kei­ne  Poli­zis­ten am Tele­fon, son­dern Trick­be­trü­ger. Die­se behaup­ten zum Bei­spiel, es habe zuletzt ver­mehrt Ein­brü­che in der Umge­bung gege­ben oder dass man bei fest­ge­nom­me­nen Die­ben einen Zet­tel mit der Adres­se  des Ange­ru­fe­nen gefun­den habe. Daher müs­se man die Bar­geld- oder Schmuck­be­stän­de über­prü­fen und zur Sicher­heit abho­len las­sen.”

Mit  die­sen Tipps der Poli­zei kann man sich vor Trick­be­trü­gern schüt­zen:

  • Machen Sie älte­re Mit­men­schen auf die Betrugs­ma­sche auf­merk­sam!
  • Rufen Sie beim gerings­ten Zwei­fel die ech­te Poli­zei unter dem Not­ruf 110 an.
  • Infor­mie­ren Sie Ihre Fami­lie, Freun­de oder gute Nach­barn.
  • Für Betrü­ger ist es ein gerin­ger Auf­wand die Tele­fon­num­mer als 110 erschei­nen zu las­sen. Die ech­te Poli­zei über­trägt nie­mals die Not­ruf­num­mer 110 auf das ange­ru­fe­ne Tele­fon­dis­play.
  • Geben Sie am Tele­fon nie­mals Details zu Ihren finan­zi­el­len Ver­hält­nis­sen preis.
  • Über­ge­ben Sie nie­mals Geld oder ande­re Wert­ge­gen­stän­de an unbe­kann­te Per­so­nen.
  • Las­sen Sie Unbe­kann­te vor Ihrer Woh­nungs­tür: Sie sind grund­sätz­lich nicht ver­pflich­tet, jeman­den unan­ge­mel­det in Ihre Woh­nung zu las­sen.
  • For­dern Sie von angeb­li­chen Amts­per­so­nen, zum Bei­spiel Poli­zis­ten, den Dienst­aus­weis.
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