15 Anzeigen wegen falscher Polizisten am Telefon


Sun­dern. 15 Anzei­gen gin­gen am Diens­tag bei der Poli­zei in Sun­dern ein. Fal­sche Poli­zis­ten hat­ten ver­sucht, an das Geld von ande­ren Men­schen zu kom­men. Die Ange­ru­fe­nen reagier­ten rich­tig und rie­fen die den ech­ten Poli­zei­ruf 110 an.

Suche nach älteren Vornamen

„Lei­der ver­su­chen es die Betrü­ger immer wie­der. Sie miss­brau­chen den Namen der Poli­zei für kri­mi­nel­le Zwe­cke“, so Poli­zei­spre­cher Hol­ger Glare­min. „Am Tele­fon geben sie an hel­fen zu wol­len. Tat­säch­lich haben sie aber nur ein Ziel: Das Geld ihrer Opfer.“ Die Täter suchen im Tele­fon­ver­zeich­nis gezielt nach älte­ren Vor­na­men. Am Diens­tag stand das Tele­fon­buch von Sun­dern auf der Lis­te der Kri­mi­nel­len. Bei den Anru­fen der fal­schen Poli­zis­ten han­delt es sich um einen dreis­ten Trick: Die Betrü­ger rufen an, um vor einem geplan­ten Dieb­stahl oder einer ande­ren Straf­tat zu war­nen. Häu­fig erscheint hier­bei die 110 im Tele­fon­dis­play. Mit einer geschick­ten Gesprächs­füh­rung geben sie sich als Poli­zis­ten aus, die vor einer Die­bes­ban­de war­nen. Die Geschich­ten der Betrü­ger gehen soweit, dass sie ihren Opfern glaub­haft machen, dass selbst Bank­mit­ar­bei­ter der Ban­de ange­hö­ren. Die Opfer wer­den ange­wie­sen, ihre gesam­ten Spar­be­trä­ge von der Bank abzu­he­ben und den Schmuck aus dem Haus an einen ver­meint­li­chen Kri­mi­nal­be­am­ten zu über­ge­ben. Selbst­ver­ständ­lich ver­spre­chen die Betrü­ger, die Wert­sa­chen zurück­zu­brin­gen, wenn die Gefahr gebannt ist. Durch die­se Vor­ge­hens­wei­se haben die Betrü­ger schon fünf­stel­li­ge Sum­men erbeutet.
Mit die­sen Tipps der Poli­zei kön­nen Sie sich vor Trick­be­trü­gern schützen:

(Quel­le: Pres­se­mel­dung Poli­zei HSK)

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